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«Man darf keine Schmuckstücke oder Markenkleider sehen»

Der Diakonie-Verein Winterthur führt ab Mai im Rahmen des Reformationsjubiläums Stadtrundgänge durch - Schauspiel inklusive.

Die Kostüme für den Stadtrundgang sitzen bereits.
Die Kostüme für den Stadtrundgang sitzen bereits.
Enzo Lopardo

Die erste Anprobe im Kirchgemeindehaus Veltheim ist ein Gewusel. Ronja Rüegg und Alexandra Füllemann stehen vor der Kostümbildnerin, die ihre Kleider begutachtet und daran herumzupft. Die zwei 13-jährigen Mädchen spielen auf dem szenischen Stadtrundgang zwei Jungen, die verspätet in die Schule kommen. Die Flyer mit Rollenangeboten hätten sie im Kirchgemeindehaus gesehen, sagt Ronja. Und Theater hätten sie schon immer gerne gespielt, ergänzt Alexandra. Astrid Weniger, die Kostümbildnerin, kontrolliert ob sich Fehler beim Erscheinungsbild eingeschlichen haben. «Man darf keine Schmuckstücke oder Markenkleider sehen», sagt Weniger. Auch Brillen seien «eher unerwünscht». Besser trage man für den Rundgang Kontaktlinsen.

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