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Mehr Grün für Velos in Winterthur

Winterthur soll sich beim Bund für die neuen Velo-Regeln einsetzen, die unter anderem ein Rechtsabbiegen bei Rot erlauben würden. Das fordert die GLP in einem Vorstoss. Ein Test an Standorten in Winterthur verlief bisher unfallfrei.

Kathrin Cometta-Müller, Gemeinderätin GLP: «Rechts abbiegen bei Rot ist – im Gegensatz etwa zum Fahren ohne Licht – nicht wirklich gefährlich.»
Kathrin Cometta-Müller, Gemeinderätin GLP: «Rechts abbiegen bei Rot ist – im Gegensatz etwa zum Fahren ohne Licht – nicht wirklich gefährlich.»
Symbolbild, Keystone

Es könnte der verkehrspolitische Zankapfel des nächsten Jahres werden: Das Bundesamt für Strassen (Astra) will den Velofahrern mehr Freiheiten geben und schickt Anfang Jahr dafür ein Massnahmenpaket in die Vernehmlassung. Aufregerpotenzial für Fussgänger- und Autoverbände hat vor allem ein Vorschlag: Die Gemeinden sollen Velofahrern an Kreuzungen das Rechtsabbiegen bei Rot erlauben dürfen. Auch Winterthur soll sich in der Vernehmlassung einbringen, und Druck machen für die Vorlage. Das fordern die GLP-Gemeinderätinnen Katrin Cometta-Müller und Annetta Steiner, die ums Stadtpräsidium kandidiert, in einer schriftlichen Anfrage. Auch solle die Stadt parat sein für den Moment, wenn die neuen Regeln in Kraft treten. «Nicht dass es weitere zwei Jahre dauert, bis man sich für die Kreuzungen entschieden hat, an welchen das Rechtsabbiegen bei Rot gelten soll», sagt Cometta-Müller.

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