Deutweg

Mehr Land für den Sportpark Win4

Die Stadt hat zusätzliche Baurechtsflächen bewilligt, damit beim neuen Sportzentrum Win4 am Deutweg weitere Trainingshallen gebaut werden können.

Das geplante neue Sportzentrum erhält noch mehr Land.

Das geplante neue Sportzentrum erhält noch mehr Land. Bild: zvg

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Rund 21 000 Quadratmeter misst das Win4-Gelände neben der Eishalle heute schon. Darauf findet die grosse Ballsportarena Platz, deren Rohbau schon weit vorangeschritten ist, ausserdem sind zwei mehrstöckige Gewerbe- und Bürohäuser geplant, mit Sportschule, Sporklinik, Fitnesscenter und anderen Nutzungen.

Jetzt hat die Stadt Winterthur, die das Land im Baurecht zur Verfügung stellt, eine weitere Tranche Land bewilligt, auf der zusätzliche Trainingshallen entstehen sollen. Die zwei angrenzenden Flächen sind mit rund 6700 Quadratmetern zusammen etwa ein Drittel so gross wie das bisherige Areal.

«Wird die zweite Parzelle doch nicht gebraucht, kann die Stadt sie einfach zurückfordern.»Jürg Altwegg, Sportstadtrat  (Grüne)

Im 2015 unterzeichneten Baurechtsvertrag waren diese Landstücke bereits als Option aufgeführt, da klar war, dass für den Betrieb des Sportzentrums weitere Trainingshallen nötig sein würden, man aber abwarten wollte, wie sich das Projekt und seine Finanzierung entwickeln.

Multifunktionale Halle

Als erstes wird nun eine 1500 Quadratmeter grosse multifunktionale Trainingshalle erstellt. Eine Baubewilligung liegt bereits vor, der Baustart soll noch in diesem Jahr erfolgen. Verwendet werden wird sie vor allem für den Sportunterricht der Kunst- und Sportschule, für Zusammenzüge der Unihockey-Nationalteams am neuen Nationalen Leistungszentrum und für die neue Tennis-Akademie.

Der Stadtrat freut sich in seiner Mitteilung, dass es den privaten Geldgebern der Win4 AG bereits vor Inbetriebnahme der ersten Bauetappe gelungen sei, die Finanzierung der nächsten Bauten zu sichern. Die Trainingshalle soll nicht der letzte Schritt sein.

Auf knapp 4000 Quadratmetern sind für die Zukunft weitere Trainingshallen und Sportlerunterkünfte angedacht. Wie Schul- und Sportstadtrat Jürg Altwegg (Grüne) sagt, habe der Stadtrat diese Flächen über die Baurechtsoption bereits freigegeben. Falls sie am Ende doch nicht gebraucht werden sollten, könne die Stadt sie unkompliziert zurückfordern.

(Der Landbote)

Erstellt: 24.11.2017, 18:28 Uhr

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