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Mit Asylbewerbern ins Gespräch kommen

Ein Flüchtlingscafé soll Asylbewerbern helfen – und Schweizern.

Bei Kaffee und Kuchen kommen sich Asylbewerber und Schweizer näher.
Bei Kaffee und Kuchen kommen sich Asylbewerber und Schweizer näher.
Marc Dahinden

Flüchtlinge im Asylverfahren ­haben viel Zeit, und nur teilweise können sie sie sinnvoll nutzen. Der neue, wöchentliche Treff im reformierten Kirchgemeindehaus Töss soll Migranten und Anwohner zusammenbringen. Auf ein Rahmen­programm und ein ausgefeiltes «Mission Statement» wurde bewusst verzichtet. Sich kennen lernen, in ungezwungenem Rahmen bei Kaffee und Kuchen, fasst Mit­initiantin Heidi Triet die Idee zusammen. «Austausch auf Deutsch», heisst es noch auf dem Flyer. Das klappt bei einer Stippvisite erstaunlich gut, wenn die Anwesenden teilweise auch erst seit einigen Wochen Sprachunterricht erhalten. Besucher aus dem Quartier, so hofft Triet, können am Treff unbegründete Ängste abbauen. Die meisten der teilnehmenden Flüchtlinge, diese Woche gegen 20, leben im Durchgangszentrum Kloster beim Rieter-Areal, das zum Jahresende geschlossen wird.

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