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Mit der Notleiter nach unten

So ganz geheuer scheint es Mara und Elena nicht zu sein, als die beiden Drittklässlerinnen der Primarschule Hettlingen mit der Feuerwehrdrehleiter aus dem zweiten Stock des Trakts A herabgefahren werden.

Zuerst war ihnen schon etwas mulmig, doch dann sei es gar nicht so schlimm gewesen. Mara und Elena bei der gestrigen Evakuierung.
Zuerst war ihnen schon etwas mulmig, doch dann sei es gar nicht so schlimm gewesen. Mara und Elena bei der gestrigen Evakuierung.
Marc Dahinden

Die Feuerwehr Hettlingen-Dägerlen evakuierte sie gestern im Rahmen einer Übung. «Wir prüften auf Wunsch der Schule das Evakuierungskonzept, das diese letztes Jahr erarbeitet hat», sagte Beni Gutknecht, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr, die gestern Nachmittag mit 20 Mann, fünf Feuerwehrautos und einem Löschfahrzeug mit Autodrehleiter (ADL) der Berufsfeuerwehr Winterthur im Einsatz stand. Vor der Übung war künstlicher Rauch in den Trakt A geblasen worden. Dieser sei, vergleichbar mit Disconebel, nicht gesundheitsschädlich, versicherte Gutknecht. Solange der Rauch in den Gängen hing, durften die Schülerinnen und Schüler die Türe ihres Klassenzimmers nicht öffnen, was sie auch befolgten. Am Ende zeigten sich alle trotz strömenden Regens mit der Evakuierungsübung zufrieden. «Es ist gut gelaufen», sagte Gutknecht. Und Schulleiter Robert Züllig: «Die Übung war sehr wertvoll, wir wissen jetzt, wo wir uns intern noch verbessern können.»

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