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Mit Nachtbuben wird gerechnet

Mit grossem Gerät hat Künstler Andreas Fritschi am Dienstag im Graben seine Holidi-Nachfolgeskulptur «Plaza» aufgestellt. Die Konstruktion schwebt 2,7 Meter über Boden. Dass sie zum Klettern verleiten könnte, wurde einkalkuliert.

Am Dienstag wurde die massive Holzskulptur im Graben aufgestellt – kein einfaches Unterfangen.

Es werde wohl nicht lange gehen, bis der erste betrunkene Student auf seine Holzskulptur klettere und sich auf den schwebenden Balken vorwage, sagt Andreas Fritschi, der Schöpfer des neuen Graben-Kunstwerks «Plaza». Eine zusätzliche Gewichtsbelastung sei darum von Beginn an einge­rechnet worden – damit das statisch anspruchsvolle Objekt in der Interaktion mit Nachtbuben nicht zusammenbricht. Auf das Holzkunstwerk zu klet­tern, das nicht nur wie ein «Zahnbürsteli», sondern auch ein bisschen wie ein Sprungbrett aussieht, ist allerdings nicht zu emp­fehlen. 2,7 Meter über Boden schwebt der grosse Balken, fast sechs Meter kargt er aus.

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