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Modernes Haus «vorbildlich integriert» ins alte Backsteinquartier

Der Ersatz eines 120-jährigen ­Altbaus an besonderer Lage gelang ideal, meint zumindest der Besitzer. Die Miete hat sich verdoppelt.

Alt und neu: Die Backsteine lehnen sich farblich an die Nachbarhäuser an.
Alt und neu: Die Backsteine lehnen sich farblich an die Nachbarhäuser an.
Marc Dahinden

Ein Backsteinhaus weniger im Back­steinquartier an der Zug­linie in die Grüze: Letztes Jahr wurde an der Bahnstrasse 27 ein historisches Mehrfamilienhaus aus der Zeit der vorigen Jahr­hundertwende abgerissen, das an­ders als zahlreiche Häu­ser in der Nachbarschaft nicht geschützt war. Mittlerweile wurde an der exponierten Lage an den Gleisen, gut sichtbar auch vom Goldenberg aus, der Neubau fertiggestellt; in dieser ­Woche ziehen die Mieter ein.Ein Backsteinhaus weniger? Nein, denn der Neubau, obwohl viel moderner als das abgeris­sene Haus, weist ebenfalls eine Backsteinfassade auf, sogar mit farblich abgehobenen Bändern wie die umliegenden Häuser. «Es ist uns gelungen, das Haus ins Quartier­ zu integrieren», bilanziert der (Mit-)Besitzer bei der Be­sichtigung nicht ohne Stolz. Renato Giovanelli, einstmaliger ­Inhaber eines Le­bens­mittel­geschäfts an der Marktgasse und früherer Geschäftsführer der Gewerbe­vereinigung Junge Altstadt, war in dem nun abgeris­senen Haus grossgeworden.

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