Winterthur

Neue Anzeigen werden per Kran montiert – Autobahn in der Nacht gesperrt

Der Bund lässt auf der A1 zwei neue Grossanzeigen montieren. Dafür wird nächste Woche die Strasse zwischen den Anschlüssen Effretikon und Töss sowie zwischen ­Oberwinterthur und Ohringen kurzzeitig gesperrt.

Nächste Woche montiert das Astra auf der A1 neue Grossanzeigen. Währenddessen muss die A1 gesperrt werden.

Nächste Woche montiert das Astra auf der A1 neue Grossanzeigen. Währenddessen muss die A1 gesperrt werden. Bild: Astra

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Es sind ganz schön schwere Teile, die beiden Grossanzeigen – der amtliche Begriff lautet Wechseltextanzeige –, die nächste Woche montiert werden. Um sie anzuheben und festzumachen, müssen Baukräne auf die Autobahn gestellt werden. Darum muss der Verkehr je zweimal für rund 20 Minuten gestoppt werden.

Dies sei unumgänglich, sagt Stefan Hauser vom Bundesstrassenamt Astra. «Sogar wenn wir die Kräne neben den Strassen platzieren würden, müssten wir sperren, denn wir dürfen nicht schwere Metallteile über den laufenden Verkehr schwenken.»

«Sogar wenn sich die Kräne neben der ­Fahrstrecke platzieren liessen, müssten wir die Strasse sperren.»Stefan Hauser, 
Astra

Die Sperrung der A1 erfolgt am nächsten Dienstag und Mittwoch, in den Nächten vom 27./28. und 28./29. Märzm jeweils um 0.30 Uhr und soll nach offiziellen Angaben jeweils rund 20 Minuten dauern.

Es handle sich nicht um besonders verkehrsarme vorösterliche Tage, sagt der Astra-Sprecher. Man versuche vielmehr dadurch, dass die Termine in die Nacht gelegt wurden, zu erreichen, dass möglichst wenige Verkehrsteilnehmer beeinhträchtigt werden.

Für die neuen Anzeigen müssen auch neue Befestigungen installiert werden. Die Betonsockel mit grossen unterirdischen Fundamenten wurden bereits montiert, die Stahlträger neben den Strassen sind in den nächsten Tagen dran, bevor dann in den genannten Nächten die Traversen montiert und die grossen Bildschirme daran befestigt werden.

40 neue Signale für die Region

Die beiden Wechseltextanzeigen sind Teil einer grossen Offensive beim Astra. In nächster Zeit sollen in der Region im Rahmen von Unterhaltsprojekten insgesamt 40 neue sogenannte Signalelemente montiert werden – Wegweiser, Verkehrszähler, Kameras, Textanzeigen und anderes mehr. Man baue einerseits das Strassennetz gezielt aus, sagt der Astra-Sprecher dazu, «die andere Seite ist, dass wir den bestehenden Strassenraum besser und effizienter nutzen wollen».

Die geplanten Anlagen sollen dazu beitragen, dass der Verkehr besser fliesst, zum Beispiel durch entsprechende Fahranweisungen auf den Wechseltextanziegen. Auf diese Weise sollen sich die Staustunden reduzieren und sich dadurch auch die Umweltbelastung verringern. Man hofft sogar, dass die Autofahrer künftig ihre Fahrzeiten besser berechnen können und dies eine positive Auswirkung auf die die Verkehrssicherheit hat.

Insgesamt investiert das Astra im Gebiet Nordostschweiz (Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell und Teile von Schwyz und Glaurs) 32 Millionen Franken in die Installation neuer Signalelemente. Das Projekt läuft voraussichtlich noch bis zum Jahr 2020.

(Der Landbote)

Erstellt: 23.03.2018, 16:07 Uhr

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