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Neuer Kunstrasen für Sportanlage Flüeli

Der Kunstrasenplatz Flüeli ist in die Jahre gekommen und weist massive Dellen auf. Im Sommer wird er für 2,7 Millionen Franken totalsaniert.

Der Kunstrasen der Sportanlage Flüeli im Jahr 2007. Kurze Zeit später traten bereits die ersten Löcher auf.
Der Kunstrasen der Sportanlage Flüeli im Jahr 2007. Kurze Zeit später traten bereits die ersten Löcher auf.
Archiv, Heinz Diener

Das Doppelkunstrasenfeld auf der Sportanlage Flüeli ist wegen massiver Unebenheiten und aufgrund seines Alters dringend sanierungsbedürftig. Der Stadtrat hat deshalb gebundene Kosten in der Höhe von 2,7 Millionen Franken für eine Totalsanierung bewilligt, tielt die Stadt Winterthur mit. Die Bauarbeiten sollen in diesem Sommer ausgeführt werden.

Rüge von Schiedsrichtern

Der Doppelkunstrasenplatz stammt aus dem Jahr 2007 und sei wegen Senkungen, Löchern und Unebenheiten kaum mehr bespielbar, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Zustand stelle für die Nutzenden ein erhebliches Unfallrisiko dar und wurde von der Schiedsrichterkommission des Fussballverbandes der Region Zürich bereits mehrfach gerügt.

Das Kunstrasenfeld befindet sich auf einer ehemaligen Deponie. Bereits wenige Monate nach Nutzungsbeginn im Jahr 2007 traten Vertiefungen auf, die durch die Verdrängung von Feinanteilen der ungebundenen Tragschicht unter dem Kunstrasenteppich auf dem Deponiegrund entstanden. Nach intensiven Verhandlungen mit den damaligen Erstellern wurden 2011 auf deren Kosten grössere Sanierungsarbeiten vorgenommen.

Vorbild Stadion Schützenwiese

Die Probleme konnten dadurch aber nicht vollständig behoben werden, teilt der Stadtrat mit. Im Gegensatz zur ursprünglichen Bauweise werde bei der anstehenden Totalsanierung neu ein Sickerasphaltbelag unter der Kunstrasenschicht eingebaut. Dadurch werde die Entwässerung verbessert, und das Problem des unebenen Kunstrasenplatzes Flüeli könne behoben werden.

Nach derselben Bauweise wurde 2014 das Kunstrasenfeld beim Stadion Schützenwiese erstellt. Dieses befinde sich nach wie vor in einem einwandfreien Zustand, stellt der Stadtrat fest. Der Stadtrat hat für die Totalsanierung gebundene Ausgaben von 2,7 Millionen Franken bewilligt. Aus dem kantonalen Sportfonds rechnet er mit einem Subventionsbeitrag von 10 Prozent. Von den im Jahr 2007 erstellten Anlageteilen können ein Teil des Entwässerungssystems und der Ballfangzaun erhalten bleiben. Die Bauarbeiten sollen Mitte Mai 2018 starten, und dauern voraussichtlich dreieinhalb Monate.

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