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Nötli geklaut statt Münz gewechselt

«Chönd Si mir Münz wächsle?» Drei Personen wollten sich in der Innenstadt hilfsbereit zeigen – und wurden Opfer von Trickdiebstählen. Die Stadtpolizei Winterthur ruft die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.

Auch wenn man hilfsbereit das Portemonnaie zückt, muss man auf Trickdiebe aufpassen.
Auch wenn man hilfsbereit das Portemonnaie zückt, muss man auf Trickdiebe aufpassen.
Keystone

Gleich drei Personen sind am Donnerstag in der Winterthurer Innenstadt ausgetrickst worden: Unbekannte hatten ihnen mit dem sogenannten Geldwechsel-Trick grössere Noten aus dem Portemonnaie geklaut.

Wie die Stadtpolizei mitteilt, wurden zwei der Geprellten jeweils von Fremden angesprochen und gebeten, ihnen Münz zu wechseln. Hilfsbereit entsprachen sie dem Wunsch, suchten im Portemonnaie nach dem gewünschten Kleingeld und händigten dieses den Bittstellern aus, die sich daraufhin entfernten.

Kurz darauf mussten die Geschädigten feststellen, dass die vermeintlich Hilfsbedürftigen ihnen jeweils mehrere Hundert Franken aus der Brieftasche entwendet hatten. In einem weiteren Fall wurde eine Verkäuferin bei der Herausgabe von Retourgeld ausgetrickst und zur Herausgabe von einem zu hohen Geldbetrag verleitet.

Gesundes Misstrauen nötig

Gemäss Mitteilung geht die Stadtpolizei nach bisherigen Erkenntnissen nicht davon aus, dass es sich bei allen drei Delikten um dieselbe Täterschaft handelt. Die Fahndung nach den unbekannten Tätern läuft.

Da der Stadtpolizei Winterthur immer wieder Fälle von derartigen Trickdiebstählen im öffentlichen Raum gemeldet werden, nutzt sie diese Gelegenheit dazu, die Bevölkerung vor Geldwechsel-Trickbetrügern zu warnen. Sie rät, auch bei Bitten um Hilfeleistungen gesundes Misstrauen walten zu lassen und wachsam zu sein.

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