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Nun kämpfen SP und Grüne doch ums Stadtpräsidium

Die Parteileitungen der SP und der Grünen wollen Christa Meier ins Rennen ums Stadtpräsidium schicken. Sie bessern damit nach, was sie bisher versäumt hatten.

Christa Meier kandidiert für das Stadtratspräsidium.
Christa Meier kandidiert für das Stadtratspräsidium.
Heinz Diener

Nun haben SP und Grüne doch noch reagiert und wollen Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) den Sitz an der Spitze des Gremiums streitig machen. Die Leitungen beider Parteien schicken aber nicht die erfahrene Stadträtin Yvonne Beutler ins Rennen, sondern die SP-Stadtratskandidatin Christa Meier.

«Beim derzeitigen Stadtpräsidenten vermissen wir Gestaltungswille und Verlässlichkeit»

In einer gemeinsamen Mitteilung schreiben die beiden Parteien, sie würden mit dieser Kandidatur ihr Bestreben bekräftigen, «die linke Mehrheit im Stadtrat zurückzugewinnen». Beim derzeitigen Stadtpräsidenten vermisse man «Gestaltungswille und Verlässlichkeit».

Antwort auf die grünliberale Kandidatur

Die linksgrüne Kandidatur ist indes auch eine Antwort auf das Vorgehen der Grünliberalen. Sie schicken mit Annetta Steiner eine Frau ins Rennen um einen Stadtratssitz und gleichzeitig attackieren sie Künzle. SP und Grüne waren in der Folge gezwungen, auf diese Kandidatur zu reagieren. Das tun sie nun: Den Antrag, Christa Meier auch für den Kampf ums Stadtpräsidiums zu nominieren, muss nun noch von den Parteiversammlungen genehmigt werden.

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