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Nur jeder 10. Kandidat für «No Billag»

Von den Gemeinderatskandidaten ist nur ein kleiner Teil für die «No-Billag»-Initiative. Zu teuer und zu links sei die SRG, finden einige SVP- und FDP-Parlamentarier sowie Stadtratskandidat Marc Wäckerlin (Piraten).

Christian Gurtner
Wie nahe dran muss das öffentlich-rechtliche Fernsehen sein? Für Sportübertragungen gibt die SRG jährlich 210 Millionen Franken aus – 13 Prozent des Gesamtbudgets.
Wie nahe dran muss das öffentlich-rechtliche Fernsehen sein? Für Sportübertragungen gibt die SRG jährlich 210 Millionen Franken aus – 13 Prozent des Gesamtbudgets.
Reuters

In Bevölkerungsumfragen bringt es die «No-Billag»-Initiative auf hohe Zustimmungswerte. Unter Politikern derweil setzen sich fast nur SVP-Vertreter für die Vorlage ein. In der bürgerlichen Mitte scheint eine SRG-feind­liche Haltung wenig salonfähig, auf der Linken sowieso.

Auch in Winterthur geben nur wenige Politiker an, dass sie «No Billag» unterstützen. Von den 460 Gemeinderatskandidaten, die an der Umfrage des Internetdienstes Smartvote teilnahmen, haben nur 25 die entsprechende Frage mit «Ja» beantwortet, wie eine Auswertung zeigt. Hinzu kommen 17 Kandidaten mit «Eher ja» (darunter zwei Grüne). Insgesamt entspricht dies einem Anteil von unter zehn Prozent.

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