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Oskar Reinharts Bilder neu arrangiert

Ein erster Teil des Museums Oskar Reinhart ist am Freitag neu eröffnet worden. Bilder aus Reinharts Sammlung werden mit solchen des Kunstmuseums kombiniert zu einer neuen Schau. Die ersten Betrachterinnen waren begeistert.

Der neue Anker-Saal: Die Kinderkrippe und die kleinen Strickerinnen haben neue Nachbarn bekommen: das kleine Stillleben und den Pfahlbauer.
Der neue Anker-Saal: Die Kinderkrippe und die kleinen Strickerinnen haben neue Nachbarn bekommen: das kleine Stillleben und den Pfahlbauer.
Marc Dahinden

Ein neues Museum ist noch nicht entstanden, das ehrwürdige Gebäude an der Stadthausstrasse bleibt ein 175 Jahre alter Koloss. Aber drinnen hat die Veränderung eingesetzt, über die so lange gestritten worden war. Mit der Änderung der Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1940, die im März 2015 bewilligt wurde, haben sich neue Möglichkeiten eröffnet: Die Bilder dürfen umgehängt werden, auch ergänzt werden mit Werken aus dem Kunstmuseum, und der Kunstverein ist neu zuständig für beide Häuser. Der Direktor, Dieter Schwarz, sprach am Freitag von einem «ersten grossen gemeinsamen Auftritt». Es war sogar davon die Rede, der «Prozess der Zusammenlegung» der beiden Häuser habe begonnen. Ob das bald auch zu neuen Namen fürs Kunstmuseum und fürs Museum Oskar Reinhart führen wird, liess Schwarz offen. Und die von Stadtpräsident Michael Künzle bevorzugte «Drei-Häuser-Strategie» mit der Villa Flora blieb gänzlich unerwähnt.

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