Winterthur

Pläne der Swica wecken Widerstand im Quartier

Der Bewohnerverein Inneres Lind findet es stossend, dass die Krankenkasse Swica an der St. Georgenstrasse höher bauen will, als üblich ist im Quartier.

Die Baupläne der Swica zwischen Römer- und St. Georgenstrasse wecken den Widerstand des Bewohnerinnen- und Bewohnervereins Inneres Lind.

Die Baupläne der Swica zwischen Römer- und St. Georgenstrasse wecken den Widerstand des Bewohnerinnen- und Bewohnervereins Inneres Lind. Bild: Archiv Heinz Diener

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Der Bewohnerinnen- und Bewohnerverein Inneres Lind (BVIL) ist bekannt für seine kämpferische Haltung. Immer wieder schaut er genau hin, wenn im Wohnquartier Veränderungen anstehen. Die unschönen Lärmschutzwände der SBB konnte der Verein sogar verhindern.

In der neusten Ausgabe der Quartierzeitung Lindenblatt macht der Vereinspräsident Peter Lehmann nun publik, dass der Verein auch Einwände hat gegen den geplanten Neubau der Krankenkasse Swica. Die Swica will zwischen Römer- und St. Georgenstrasse zwei Bürogebäude abreissen und durch ein grösseres und höheres ersetzen, das als Hauptsitz dient. Mitte Mai stellten die Stadt und die Swica diese Pläne vor, für die ein Gestaltungsplan nötig ist.

Hoch passt nicht ins Quartier

Der Bewohnerverein BVIL hat nun drei Anträge zum Gestaltungsplan eingereicht, wie Präsident Peter Lehmann sagt. Zum einen soll die Gebäudehöhe auf drei Vollgeschosse beschränkt werden. Der Bau, der geplant ist, ist teilweise höher und «widerspricht den Zielen der Quartiererhaltungszone», so Lehmann.

Der zweite Einwand betrifft die Zu- und Wegfahrt zur Tiefgarage. Der Verkehr solle nicht wie vorgesehen über die Quartierstrassen fliessen, sondern «auf schnellstem Weg in die Römerstrasse abgeführt werden», heisst es in der Eingabe. Und Punkt drei betrifft einen Fussweg aus dem Quartier zur Bushaltestelle, die seit einigen Jahren Swica heisst. Dieser Weg ist heute kurz und führt zwischen den beiden Swica-Gebäuden durch. Möglichst kurz soll der Weg auch in Zukunft sein.

BVIL-Präsident Lehmann hatte schon beim letzten Swica-Neubau 2004 darauf hingewiesen, dass dieser das Quartier stark verändern könnte. Nun, da dieser Bau bereits wieder abgebrochen und durch einen grösseren ersetzt werden soll, sieht er seine Befürchtungen bestätigt. (mgm)

Erstellt: 22.06.2018, 14:54 Uhr

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