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Schlagabtausch liberaler Konkurrenten

Dritte und letzte Runde im grossen Duell der Parteien. Für die GLP steigt Katrin Cometta in den Ring, für die FDP Markus Wenger.

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Markus Wenger vs. Katrin Cometta: Wer hat sich besser geschlagen?

Als Mittepartei entscheidet die GLP häufig, auf welche Seite im Parlament ein politischer Entscheid kippt. Dennoch holt sie sich als Mehrheitsbeschafferin und Bindeglied mehr Tadel als Lob; oft gerät sie zwischen die Fronten. Die Linke wirft ihr soziale Kälte vor, die Bürgerlichen klagen, sie sei ein unzuverlässiger Partner, zu grün, zu kompliziert. Original gegen Kopie?

Fast auf Augenhöhe

Die schärfsten Attacken gegen die GLP fährt im Gemeinderat jeweils die FDP. Politisch wäre der Deckungsgrad zwar recht gross, gerade in der Finanzpolitik, doch der Abwehrreflex der Freisinnigen hat einen einfachen Grund: Die GLP ist zur direkten Konkurrentin herangewachsen. Während die FDP als einst stärkste bürgerliche Kraft von der SVP abgelöst wurde, sind Freisinnige und Grünliberale mit je sieben Sitzen in der Legislative derzeit auf Augenhöhe.

«Echte Liberale» gegen die «Kopie» – diesen Gegensatz kolportiert die FDP besonders gerne, auch im «Landbote»-Boxring. Dort war unter anderem der öffentliche Verkehr war ein Thema, die Energiewende und der Politstil der GLP. Die Gemeinderäte Markus Wenger (FDP) und Katrin Cometta-Müller (GLP) schonten sich nicht, in einem Frage-Duell nach klaren Regeln: 90 Sekunden Angriff, 90 Sekunden Konter, ausweichen oder herumeiern verboten.

Politisch nah und doch so fern: Die Gemeinderäte Markus Wenger (FDP) und Katrin Cometta-Müller (GLP) im Schlagabtausch.
Politisch nah und doch so fern: Die Gemeinderäte Markus Wenger (FDP) und Katrin Cometta-Müller (GLP) im Schlagabtausch.
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