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Politische Rückendeckung für die Frackwoche

SP-Kantonsrat Rafael Steiner fordert, dass der Kanton sich bei der ZHAW für die Frackwoche starkmacht. Der Traditionsanlass dürfe nicht in starren Vorschriften ersäuft werden.

Der Winterthurer SP-Kantonsrat Rafael Steiner hat ein dringliches Postulat verfasst mit dem Titel «Frackwoche nicht in Vorschriften ersäufen».
Der Winterthurer SP-Kantonsrat Rafael Steiner hat ein dringliches Postulat verfasst mit dem Titel «Frackwoche nicht in Vorschriften ersäufen».
Archiv, Marc Dahinden

Keine Musik mehr und Bierverbot auf dem Campus bis 18 Uhr: Diese neuen Regeln will die ZHAW dem traditionellen Absolventenanlass, der Frackwoche, nächstes Jahr auferlegen und bringt die Studierenden damit in helle Aufruhr. Sie fürchten, so könne keine Feststimmung mehr aufkommen und die Einnahmen der Feierlichkeiten, die zum grössten Teil aus den Bierverkäufen stammen, würden wegbrechen. Jetzt beschäftigt der beliebte Brauch, den es seit 1925 gibt, auch die Politiker. Der Winterthurer SP-Kantonsrat Rafael Steiner hat ein dringliches Postulat verfasst, seine Winterthurer Fraktionskollegen Andreas Daurù und Susanne Trost haben es unterschrieben. Es trägt den klingenden Titel «Frackwoche nicht in Vorschriften ersäufen». Steiner hebt die identitätstiftende Rolle des Anlasses hervor. Die Frackwoche sei für alle Studierenden, auch in anderen Departementen, ein wichtiger Termin im Jahreskalender, trage viel zum Zusammenhalt bei und sei als Werbemassnahme für die School of Engineering wohl wirksamer als teure Plakatkampagnen.

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