Bauma

Pro Zürcher Berggebiet entschuldigt sich

Der Vorstand der Natürli-Organisation hat sich kritisch hinterfragt und bedauert die «unsensible Kommunikation» bei der Trennung des Geschäftsführers.

Hier posierte Jean-Luc Ferrazzini noch vor dem Interview für ein Porträtfoto.

Hier posierte Jean-Luc Ferrazzini noch vor dem Interview für ein Porträtfoto. Bild: Natalie Guinand

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Der Verband Pro Zürcher Berggebiet räumt bei der sofortigen Trennung ihres Geschäftsführers Jean-Luc Ferrazzini Fehler ein. Am vergangenen Mittwoch hatte Präsident Ernst Kocher ein «Landbote»-Interview mit Ferrazzini unterbrochen und dem Journalisten danach mitgeteilt, dass man sich gerade von ihm getrennt habe.

Die Aktion hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Inzwischen habe sich der Vorstand kritisch hinterfragt, heisst es in einer Mitteilung des Verbands. Die Kommunikation sei unsensibel gewesen. Kocher habe sich bei Ferrazzini entschuldigt. Die Trennung hätte sich zwar wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Ausrichtung abgezeichnet, eine sofortige Trennung hätte sich aber nicht aufgedrängt.

Der Verband Pro Zürcher Berggebiet hat 13 Mitgliedsgemeinden, er ist Eigentümer der Marke Natürli, die vor allem für ihre Käse- und Milch-Produkte bekannt ist. Nicht zu verwechseln ist der Verband mit der Firma Natürli Zürioberland AG, die Natürli-Käse verkauft.

Erstellt: 24.03.2019, 15:53 Uhr

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