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Radikale Ideen für die Zukunft des Hauptbahnhofs

Das Stadttor abreissen, das Parkdeck über dem Bahnhof aufheben und Hochhäuser vor dem KSW bauen: Die Stadt zeigt in der Testplanung, dass bei der Neugestaltung des Bahnhofs fast alles möglich ist.

Blick vom Süden in Richtung Hochschulbibliothek und Skills Park.
Blick vom Süden in Richtung Hochschulbibliothek und Skills Park.
Johanna Bossart

Weil die SBB in Zukunft viel mehr Passagiere für Winterthur erwarten, muss der Bahnhof vergrössert werden. Deshalb hat die Stadt vor einem Jahr eine Testplanung lanciert, die Szenarien entwirft, wie der Hauptbahnhof künftig aussehen könnte. Gleichzeitig sollen die umliegenden Gebiete vom Kantonsspital bis zur Tössmühle erneuern werden. Die Szenarien entwickelte sie zusammen mit Vertretern von Kanton, SBB und externen Experten. Nun liegt ein erster Bericht zur Testplanung vor. Er enthält zum Teil radikale Ideen.

Ein Szenario schlägt vor, das Stadttor, den Coop City sowie das Raiffeisen-Gebäude abzureissen. Das Bahnhofsgebäude würde ausgehöhlt, um Platz für zwei zusätzliche Gleise zu schaffen. Ein anderer Vorschlag will das Parkdeck über den Gleisen aufheben und einen zentralen Parkplatz südlich vom Salzhaus bauen. Der Bericht zieht auch in Betracht, das Salzhaus abzureissen und das Areal mit einem höheren Ersatzbau zu verdichten. Als «städtebauliche Akzentuierung» wären auch Hochhäuser im Dreieck vor dem KSW möglich.

«Nur raumplanerische Ideen»

Bauvorsteher Josef Lisibach (SVP) betont jedoch: «Das sind raumplanerische Ideen, die keine Rücksicht auf Eigentumsverhältnisse oder Denkmalpflege nehmen.» Der Bericht enthält keine Schlussresultate, sondern lediglich Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Etwas, was aber nicht weiterverfolgt wird, ist die Idee eines unterirdischen Bahnhofs. «Das ist technisch nicht möglich», sagt Lisibach.

Lesen Sie hier demnächst die fünf verrücktesten Planerideen für den Hauptbahnhof.

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