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Rechenspiele und Spiele bei der Feierder zukünftigen Wirtschaftselite

Die Note 5,8 der Jahrgangsbesten, eine Akrobatiknummer und ein ABC-Quiz waren die Highlights einer kurzweiligen Maturfeier in der Kantonsschule Büelrain.

Maturitätsfeier der Kantonsschune Büelrain Winterthur.
Maturitätsfeier der Kantonsschune Büelrain Winterthur.
Donato Caspari

Dass die Absolventinnen und Absolventen der Kantonsschule Büelrain Winterthur – kurz KBW – eine Wirtschaftsmatura gemacht haben, war an der Feier am Mittwochabend nicht zu überhören. Martin Bietenhader, der seit rund einem Jahr das Rektorat bekleidet, wertete die Leistungen in den Schlussprüfungen statistisch aus, angefangen mit dem Durchschnitt, der in diesem Jahr bei einer 4,57 liegt. 60 Prozent der Absolventinnen und Absolventen lägen zwischen einer 4 und diesem Durchschnittswert, sagte Bietenhader. 40 Prozent dürfen sich überdurchschnittlich nennen.

Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler, 12,5 Prozent der 80 Absolventen, erreichten eine Note oberhalb der 5. Wie üblich wurden die besten drei prämiert, die sich dann aber als die besten sechs entpuppten. Denn auf Rang drei, mit einer 5,4, schlossen gleich vier Schülerinnen und Schüler ab: Enrico Berta, Karin Yu, Tobias Jucker und Dominik Zürcher. Noch einen Zehntelspunkt besser war Michael Tschopp mit einer 5,5.

Hoch- und Höhepunkte

Den Titel als Jahrgangsbeste verdiente sich Eliane Ballmer mit einer 5,8. Um diese Leistung zu würdigen erklärte Rektor Bietenhader das KBW-Rechenmodell: Wer eine Note über 4 realisiert, sichere sich «Hochpunkte», maximal zwei pro Fach, im Falle einer 6. Insgesamt 26 Hochpunkte seien möglich, davon erreichte Ballmer 23, ein Spitzenwert.

Das Publikum bedachte diese Leistung mit einem neidlosen, tosenden Applaus, klatschte dann aber auch kräftig für alle anderen Maturanden. Nichts zuletzt darum, weil in der gut einstündigen Show davor niemand auf dem Sessel einschlafen musste.

Ein Highlight im Programm war etwa eine Akrobatik-Nummer, die sich die Schülerin Sina Flükiger im Rahmen ihrer Maturarbeit ausgedacht hatte. Für Amüsement sorgte eine Spielrunde «ABC-SRF3» entlang der Anfangsbuchstaben der KBW. Das klang dann etwa so: «Steht im Deutschen vor einem Nebensatz?» – «Weiter!» – Gelächter. – Komma wärs gewesen.

Dreifach wurde der Rieterpreis für wertvolle Maturarbeiten verliehen (an Sina Flükiger, Enrico Berta, Michael Tschopp), einmal der Preis der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Winterthur für die beste naturwissenschaftliche Arbeit (Nadine Gnielka). Was auch nicht fehlte: Der Denkanstoss des Rektors für die Zukunft.

Man soll keine Vorsätze, sondern konkrete Ziele fassen, sagte Bietenhader und zitierte Abraham Lincoln: «Wer im Leben keine Ziele hat, verläuft sich.» Aber auch wie das Geschäftsleben ein Ziel definiert, erklärte er. Es müsse messbar, terminiert und beeinflussbar sein. So klingt das im Wirtschaftsgymnasium.

mcl

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