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Reise zur allerletzten Ruhestätte

Nach frühestens 25 Jahren werden Gräber aufgehoben. Vom Weg einer Urne in ihre allerletzte Ruhestätte auf dem Winterthurer Friedhof Rosenberg.

Bei der zweiten Beerdigung gibt es weder Kränze noch Kerzen und keiner trägt Schwarz. Wenn die Grabstätten nach frühestens 25 Jahren aufgehoben werden, setzen die Friedhofsgärtner die Aschen anonym und ohne Zeremonie bei. «Ab und zu fragen Angehörige, ob sie dabei sein dürfen», erzählt Peter Grolimund, der den Friedhofbetrieb leitet.

Er lehnt stets ab. Das Ausgraben und Auskratzen von Urnen kann selbst dann ein schmerzhafter Anblick sein, wenn die Friedhofsgärtner äusserste Sorgfalt walten lassen: «Wir machen unsere Arbeit so pietätvoll wie möglich, aber wir müssen auch effizient sein.»

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