Winterthur

Roter Turm komplett vermietet

Die ZHAW School of Management and Law besetzt neu sechs Stockwerke im Roten Turm. Damit sind dort nun sämtliche Büros vermietet.

Der Roter Turm und die beiden umliegenden Gebäude gehören seit Ende 2017 der Swiss Prime Site.

Der Roter Turm und die beiden umliegenden Gebäude gehören seit Ende 2017 der Swiss Prime Site. Bild: Urs Baptista

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«Nirgends so viele Büroräume wie in Winterthur», titelte der Landbote noch im Sommer 2015. Symbol für die Leerstands-Misere war der Rote Turm, mit 16 von 20 Stockwerken, die damals leer standen. Ein Jahr später hatte der Wind bereits wieder gedreht. Die Leerstandsquote sank. Auch im Sulzer-Hochhaus und im Roten Turm begann sich Etage um Etage zu füllen. Letzterer ist inzwischen komplett vermietet, wie die Besitzerin Swiss Prime Site Immobilien AG gestern bekannt gab (siehe auch Artikel auf Seite 3). Die School of Management and Law (SML) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zieht auf sechs Stockwerken ein, den Etagen 2 bis 5, 10 und 11.

Per Anfang Jahr läuft der Mietvertrag für den neuen Standort mit 3000 Quadratmetern Fläche. Ende 2019 gibt die SML dafür ihre Liegenschaft an der Stadthausstrasse beim Merkurplatz auf, und rückt damit auf dem Areal in Gleisnähe zusammen. Dort ist das Wirtschaftsdepartement bereits in einem kleineren Nebentrakt eingemietet und die ZHAW mit dem Departement für Anwandte Linguistik ohnehin längst Ankermieterin. Mit knapp 5000 Studierenden ist die SML am Standort Winterthur das klar grösste Departement (School of Engineering: 2137). Es verteilt sich auf insgesamt sieben Gebäude, drei davon liegen auf dem Sulzerareal. Auch andere Departemente stehen in den nächsten Jahren vor grösseren Umzügen (siehe Info-Box).

Breiter Mieter-Mix

Bei der Areal-Besitzerin von Swiss Prime Site ist man zuversichtlich, dass der Rote Turm mittelfristig voll bleibt, nicht nur, weil die Verträge mit der ZHAW langfristig laufen. «Wir haben keine Anzeichen, dass es zu einem Leerstand kommen könnte», heisst es auf Anfrage.

Der Mietermix im 100-Meter -Hochhaus ist breit. Unter anderem hat dort einer der weltweit grössten Aluminium-Produzenten seine Büros (Aluminium Bahrain), sowie der IT-Riese IBM, die AXA, die kantonale Baudirektion, sowie Rechtskanzleien oder der Immobilien-Bewirtschafter Wincasa. Und auch der einstige Namensgeber des Turmes: Die Swisscom.

Erstellt: 08.01.2019, 09:00 Uhr

Neue ZHAW-Gebäude

Neubauten für drei Departemente.

2020 stehen bei der ZHAW gleich zwei grössere Umzüge an. Zum einen ziehen die angehenden Bauingenierinnen und Bauingenieure den Neubau auf dem Lagerplatz (Halle 141).

Im gleichen Jahr ist auch das Haus Adeline Favre (Halle 53) auf dem Katharina Sulzer-Platz fertig gebaut, der neue Standort des Departementes Gesundheit.

Bis 2023 beziehungsweise 2026 müssen sich die Studierenden der School of Engineering gedulden. Etappiert entstehen bis dann auf dem Technikumareal zwei neue neue Laborgebäude mit neuer Mensa, und auch die Eulach wird mit einem Park zugänglich. Das Siegerprojekt wurde letzten November präsentiert. Der Kantonsrat muss es noch genehmigen. hit

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