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Salseros im Schlummer-Schlaf

In Winterthur leben rund 1700 Menschen, die in einem lateinamerikanischen Land geboren wurden. Sie tun dies «bien tranquilo», eine sichtbare Szene gibt es kaum mehr. Das war vor wenigen Jahren noch anders. Eine Spurensuche.

Brazil-Vibes mit Ukulele: Am diesjährigen Albanifest zog es Latinos und Schweizer an den Stand der Caramba-Bar, aber auch hier nicht in Scharen.
Brazil-Vibes mit Ukulele: Am diesjährigen Albanifest zog es Latinos und Schweizer an den Stand der Caramba-Bar, aber auch hier nicht in Scharen.
Till Hirsekorn

Bis vor fünf Jahren lagen Kolumbien und Brasilien im Winterthurer Nachtleben noch in Gehdistanz auseinander. Man startete Bermuda-Dreick an der Archstrasse im Salsa-Club Eighty-Four (später Sabor Latino) und konnte sich in Richtung Banana-City treiben lassen, zur Caramba-Bar. Dort spielte jeweils die Hausband Banda Brasil auf: klein, heiss, laut und gepackt voll mit Latinas und Latinos war es dort, vor allem natürlich mit Brasilianern. Samba! Doch es ist ruhig geworden, um die lokale Latino-Szene, so scheint es zumindest. Dabei, das zeigen die Zahlen, ist sie in den letzten Jahren mitgewachsen mit dem Rest der Stadt.

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