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Schliessung der Sauna bringt das Sportamt nicht ins Schwitzen

Die Schliessung der Sauna im ­Hallenbad Geiselweid führte zu einem Besucherverlust. Gravierend sei das aber nicht.

Schwitzen in der «Geisi»-Sauna: Seit dem Frühling geht das nicht mehr.
Schwitzen in der «Geisi»-Sauna: Seit dem Frühling geht das nicht mehr.
Marc Dahinden

Die Zahlen sind eindeutig, und doch wieder nicht: Im Jahr 2016, dem Jahr, in dem im Frühling die «Geisi»-Sauna geschlossen wurde, hat das Sportamt 182 Relax-Sportpässe weniger verkauft als im Jahr davor. Bei noch 715 Abonnementen entspricht dies einem deutlichen Rückgang von rund 20 Prozent (Relax-Sportpässe umfassen die Eintritte in Bäder, Eishalle sowie Saunas). Allerdings: 2016 wurden ins­gesamt deutlich weniger Sportpässe verkauft (minus 15 Prozent), weil das Hallenbad wegen Umbaus sechs Monate lang geschlossen war. Zudem musste die Sauna im Freibad Wülflingen im September für eine Sanierung schliessen. Das macht die Interpretation der Verkaufszahlen ­etwas schwierig.

Preis trotz Abbau unverändert

Jedenfalls steht fest: Das Sportamt hat Kunden verloren, ins­besondere unter den Sauna­gängern. Diesen stehen jetzt nur noch die Saunas in den Quartierbädern Töss, Wülflingen und Wolfensberg sowie in Elsau zur Verfügung. Trotz Angebotsabbau wurde der Jahrespreis für den Sportpass Relax von 485 Franken für einen Erwachsenen nicht reduziert. Dieser Preis sei «nach wie vor sehr tief», meint Sportamtchef Dave Mischler. Man habe nur ganz vereinzelt Anfragen zum Preis erhalten. «Sauna-Kunden bleiben wohl bei ihrer Anlage und besuchen seltener als Badegäste verschiedene Anlagen.»

Die Kundenverluste kann Mischler verschmerzen. Es handle sich, gemessen an der Gesamtzahl von rund 15 000 Sportpass-Käufern, um eine «sehr kleine Zahl», urteilt er. Die Benutzerzahlen in der aufgehobenen «Geisi»-Sauna waren vor der Schliessung rückläufig, was als Argument für die Aufgabe angeführt wurde. Mit der Schliessung kam die Stadt einer teuren Renovation zuvor, die auf eine Million Franken geschätzt wurde, und sie spart die jährlichen Unterhalts- und Betriebskosten.

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