Winterthur

Schülerrekord, Roboter und neue Stellen zum Schulstart

Noch nie sind in Winterthur so viele Schüler zur Schule gegangen wie am kommenden Montag. 11508 Schüler werden in 580 Klassen unterrichtet.

Die Nachfrage nach schulergänzender Betreuung wird immer grösser, darum wird sie nun auch im Schulhaus Sennhof angeboten.

Die Nachfrage nach schulergänzender Betreuung wird immer grösser, darum wird sie nun auch im Schulhaus Sennhof angeboten. Bild: mad

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Am kommenden Montag beginnt für 1179 Kinder in Winterthur ein neuer Lebensabschnitt. Sie gehen zum ersten Mal in die Schule. Die Zahl sei etwas höher wie im Vorjahr schreibt die Stadt Winterthur dazu in einer Mitteilung. Konkret verzeichnet die Schulbehörde 22 Erstklässlerinnen mehr als im Jahr zuvor.

Anders der Trend im Kindergarten. Dort ist die Zahl leicht tiefer als 2018. 1163 Kinder werden am Montag in den Chindsgi gehen, das sind rund 40 weniger als noch im letzten Jahr.

Zu wenige Kindergärtner

Was der «Landbote» bereits berichtet hat, schreibt nun auch die Stadt in ihrer Mitteilung. Die Situation im Stellenmarkt hat sich nicht gross verändert. Insbesondere fehlen der Stadt Winterthur Kindergärtner und Heilpädagoginnen. Diese Stellen seien schwer zu besetzten, heisst es dazu in der Mitteilung, doch die demografische Entwicklung soll in den Schuljahren 2020/2021 und 2021/2022 für Entlastung sorgen. Konkret rechnet die Stadt also mit einem Rückgang an Kindergärtnern.

Trotzdem sei es der Stadt gelungen alle Lehrerinnenstellen zu besetzten. Einzig «Kleinstpensen in der Heilpädagogik und de Logopädie» seien noch offen, schreibt die Stadt Winterthur.

Steigende Nachfrage nach Betreuung

Neben der Schülerinnenzahl steigt auch die Nachfrage nach Betreuung ausserhalb der Schulzeit. Knapp 40% der Primarschülerinnen und Primarschüler werden schulergänzend betreut, letztes Jahr waren es noch etwas über 35%. Diesen Trend hat auch die Stadt erkannt und bietet die schulergänzende Betreuung im neuen Schuljahr auch in den Schulhäusern Gutschick und Sennhof an.

Auch auf Sekundarstufe gibt es ein vergleichbares Angebot. Der Sekmittagstisch wird von 117 Schülerinnen und Schüler genutzt.

Neu ist auch das Modul Medien und Informatik, das vom Lehrplan 21 vorgeschrieben wird. Die Stadt verleiht den Schulen noch mehr Informatikmittel, damit die Schülerinnen und Schüler im Unterricht auch Digitalkameras, Audiorecorder oder Roboter nutzen können.

Dezentralisierung der Sekretariate

2.5 neue Stellen hat der Gemeinderat im Budget 2019 für die Schulsekretariate vorgesehen. Ab nächstem Schuljahr sollen die Sekretariate direkt bei den Schulen sein und somit die Schulleitung administrativ entlasten, heisst es von Seiten der Stadt. Die Umsetzung werde von der Zentralschulpflege nun an die Hand genommen. (gvb)

Erstellt: 13.08.2019, 09:15 Uhr

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