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Seid umschlungen, Millionen

Tausende strömten auch dieses Jahr in die Eulachhalle, um sich von einer freundlichen Inderin umarmen zu lassen. Amma zählt in Europa auf treue Fans – und ist in ihrer Heimat eine Art Volksheldin.

Spenden oder eine bestimmte Spiritualität waren nicht nötig: Jede und jeder konnte von Mittwoch bis gestern in den Eulachhallen anstehen und sich von Amma herzen lassen.
Spenden oder eine bestimmte Spiritualität waren nicht nötig: Jede und jeder konnte von Mittwoch bis gestern in den Eulachhallen anstehen und sich von Amma herzen lassen.

Einen Augenschein zu erhaschen ist nicht schwer, der dreitägige Anlass ist gratis, die Veranstalter freundlich. Die linke Eulachhalle ist gefüllt mit endlosen Reihen von Plastikstühlen. Geduldig warten die Besucher, bis ihre Nummer dran ist. Dann dürfen sie auf die Bühne und empfangen das Darshan.

Die Schuhe nach indischem Brauch ausgezogen, kniend, legen sie ihren Kopf auf die breite Brust der sitzenden Amma. Sie lächelt, murmelt einige Worte. Das Niederknien hat keinen religiösen, sondern einen ganz praktischen Grund, versichert Agosti: den Höhenunterschied. Amma ist nur 1,52 Meter klein. Wortlos steigen die Umarmten in Socken von der Bu?hne, manche beschwingt, manche tief bewegt.

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