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«Seinen Porsche hat Stefanini als Occasion gekauft»

Keine Winterthurer Persönlichkeit wirft mehr Fragen auf als Bruno Stefanini. Der Historiker Miguel Garcia hat nun das Leben des Immobilienunternehmers in einer Biografie nachgezeichnet. Ein Gespräch über einen kauzigen Idealisten, einen Bunker im Aargau und ein Millionenimperium.

Der Stefanini-Biograf Miguel Garcia posiert mit Archivalien in der Hand vor der Wartstrasse 148/150. Die Häuser, die Bruno Stefanini von seinem Vater bekommen hatte, standen am Anfang seines Immobilienimperiums.
Der Stefanini-Biograf Miguel Garcia posiert mit Archivalien in der Hand vor der Wartstrasse 148/150. Die Häuser, die Bruno Stefanini von seinem Vater bekommen hatte, standen am Anfang seines Immobilienimperiums.
Heinz Diener

Wenn man in Winterthur Bruno Stefanini sagt, hat man die Aufmerksamkeit auf sicher. Sie haben eine Biografie über den Immobilienunternehmer und Kunstsammler geschrieben. Was ist es, das diesen Mann so faszinierend macht?

Miguel Garcia:Es gibt diesen Satz, der meines Erachtens sehr genau auf Stefanini zutrifft: Das Schweigen nährt den Mythos. Stefanini hat nie Stellung bezogen und die Öffentlichkeit stets gemieden. Hätte er sich den Fragen, die die Menschen an ihn hatten, gestellt, wäre er wohl nicht zu so einem Faszinosum geworden.

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