Veltheim

Selbernähen liegt im Trend

In der Näheder Bahnschranke an der Schaffhauserstrasse hat vor kurzem ein kleines aber feines Stoffgeschäft eröffnet.

Wer in der  Winterthurer Filiale nicht fündig wird, kann alle Stoffe auch online bestellen.

Wer in der Winterthurer Filiale nicht fündig wird, kann alle Stoffe auch online bestellen. Bild: Nathalie Guinand

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Der Laden entspricht anscheinend einem Bedürfnis. Der Trend zum Selbernähen halte schon seit einiger Zeit an, sagt Susanna D’Ascania. Gemeinsam mit ihrer Mutter Rös Signer führt sie seit zwanzig Jahren in Feuerthalen ein grosses Stoffgeschäft: «Die Idee in Winterthur eine Filiale zu eröffnen, kam von unseren Kundinnen.» Der Entschluss wurde im März gefasst und kurzfristig umgesetzt, am 6. Mai war Eröffnung an der Schaffhauserstrasse 29. In dem Ladenlokal war vorher eine Kinderkleiderbörse untergebracht, das Mobiliar konnte «Stoffart» übernehmen. An den Wänden stapeln sich bunte Stoffballen, rechts die elastischen Stoffe, aus denen man prima T-Shirts oder Kleider nähen kann, links sommerliche Leinen- und Baumwollstoffe.

Bild: Nathalie Guinand

In der Mitte werden die Neuheiten präsentiert. Das sind zum Beispiel Stoffe von der schwäbischen Alb, die aus ökologischer Produktion stammen. «Für Bio-Stoffe gibt es bei uns eine grosse Nachfrage.» Breit ist das Angebot an beschichteter Baumwolle für abwaschbare Tischdecken oder um daraus Tasche anzufertigen. Ausserdem werden Schnittmuster, Bänder und eine Grundausstattung an Garnen angeboten. «Wir helfen und beraten auch gern.» Mehrere Frauen , die «Freude am Stoff haben» führen den Laden, der jeden Tag in der Woche geöffnet hat, in Teilzeit, Susanna D’Ascania ist immer dann vor Ort, wenn es nötig ist.

Jeden Tag ausser Sonntag hat der Laden geöffnet

Kleidernähen scheint eine Frauendomäne zu sein. «Männer kommen meist nur dann, wenn sie einen Camping-Bus ausbauen». Viele Frauen würden zuerst anfangen, Kinderkleider zu nähen. «Irgendwann kommen sie auf den Geschmack und schneidern für sich selber», sagt Susanna D’Ascania. Einige seien dann regelrecht angefressen.

So wie jene Kundin aus Seen, die gerade nach einem Stoff sucht. «Ich bin so froh, dass dieser Laden auch am Montag offen hat.» Oft habe sie am Wochende eine Näh-Idee, die sie dann sofort umsetzen wolle. (Landbote)

Erstellt: 17.05.2017, 14:56 Uhr

(Bild: Nathalie Guinand)

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