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Shorts-Verbot: Viele müssen schwitzen

Im Büro kurze Hosen oder knappe Röcke tragen – darf man das? Winterthurer ­Firmen und Ämter lassen ­teilweise wenig durchgehen. Besonders schwitzen Polizisten und ­Stadtbus-Angestellte.

Freizeitkleidung in der Hitze: Was in manchem Betrieb durchgeht, ist bei anderen Firmen ungern gesehen – oder verboten.
Freizeitkleidung in der Hitze: Was in manchem Betrieb durchgeht, ist bei anderen Firmen ungern gesehen – oder verboten.
Enzo Lopardo

Kaum einer käme wohl auf die Idee, in der Badehose zur Arbeit zu erscheinen. Dabei ist an Hitzetagen eigentlich fast jeder Fetzen Stoff zu viel, vor allem in nicht ­klimatisierten Büros. Wie leicht darf das Tenü sein, was stört? Je nach Arbeitgeber sind die Kleiderordnungen sehr unterschiedlich, wie eine kleine Umfrage zeigt. Bei Sulzer und Autoneum, zwei der grössten börsenkotierten Unternehmen in der Stadt, gilt «Business casual». Jeans und T-Shirts sind somit ­erlaubt, sagt Sulzer-Sprecher Rainer Weihofen, kurze Hosen dagegen «eher nicht», er habe im Betrieb auch noch nie solche ­gesehen. Bei Autoneum können sich Angestellte ohne Repräsentationspflichten zwar auch «casual» kleiden, jedoch, so Sprecherin Anahid Rickmann: «Shorts bei Männern und betont kurze Röcke oder Kleider bei Frauen sind nicht gerne gesehen.»

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