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«Soziale Zeitbomben» entschärfen

Was es braucht, damit eine Neubausiedlung nicht zum toten Pflaster oder zu einer «sozialen Zeitbombe» wird, darüber wurde im Forum Architektur diskutiert.

Till Hirsekorn
Wann ist eine Wohnüberbauung gut geplant? Als vorbildlich gilt die Giesserei (links), als mangelhaft gelten die Siedlungen Im oberen Gern in Hegi (oben) und Maienried in Wülflingen (unten).
Wann ist eine Wohnüberbauung gut geplant? Als vorbildlich gilt die Giesserei (links), als mangelhaft gelten die Siedlungen Im oberen Gern in Hegi (oben) und Maienried in Wülflingen (unten).
Heinz Diener

«Keine sozialen Zeitbomben in Grossprojekten». Ein Thema mit Zündstoff, mit dem das Forum Architektur am Mittwochabend zu seiner Podiumsdiskussion lud, Stichworte Ghettoisierung, steigende Mieten und Verdrängungsprozesse.

Ins Politische driftete die Debatte zwischen den zwei Architekten, einer Sozialgeografin und einem Immobilien-Portfoliomanager zwar nur vereinzelt ab, dafür war sie umso vielschichtiger. Wie plant man eine neue Wohnüberbauung, in der sich alle wohlfühlen und ausleben können, die zahlbar ist für Alt und Jung? Wie eine Siedlung, die lebt, die nicht zu einem sterilen Fremdkörper verkommt und Freiräume bietet, drinnen wie draussen?«Damit ein Quartier nicht zur sozialen Zeitbombe wird, muss es von allem bieten», befand Gastgeber Christoph von Ah.

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