Zum Hauptinhalt springen

Sparen bei den Schulweghilfen – weitere Posten auf dem Prüfstand

Vier Posten der Schulweghilfe werden nach den Sportferien aufgehoben. Aufatmen können aber die anderen Quartiere noch nicht.

Einer der heikleren Übergänge an der stark befahrenen Römerstrasse. Aktuell steht hier eine Schulweghilfe zur Verfügung.
Einer der heikleren Übergänge an der stark befahrenen Römerstrasse. Aktuell steht hier eine Schulweghilfe zur Verfügung.
Heinz Diener

Als der Stadtrat im März 2015 das Entlastungsprogramm Balance vorstellte, hielt er fest, dass er beim Lotsendienst 150 000 Franken sparen möchte. Am Mittwoch gab die Stadtpolizei nun erste Massnahmen bekannt. Vier Übergänge werden nach den Sportferien nicht mehr überwacht. Zudem sollen die Einsatzzeiten der Schulweghilfen auf die Kindergartenzeiten angepasst werden. Die Helferinnen sollen also vor allem den Kleinsten zur Verfügung stehen, für Schulkinder sind sie nicht primär gedacht. Mit diesen Massnahmen lassen sich laut Stadträtin Barbara Günthard-Maier (FDP) rund 80 000 Franken sparen. Damit ist das Balance-Ziel allerdings noch nicht erreicht. Im Budget 2016 heisst es, bis 2017 werde der Lotsendienst um weitere 75 000 Franken reduziert. Trotzdem ist gemäss Günthard-Maier noch nicht klar, ob und wann weitere Einsparungen folgen. «Es ist noch zu früh, das zu sagen. Wichtigstes Ziel bleibt die Verkehrssicherheit der Kinder.» Ein weiterer Abbau sei aber nicht auszuschliessen: «Wenn die Verkehrsinstruktoren feststellen, dass die Kinder sich alleine sicher bewegen, können wir auf weitere Posten verzichten.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.