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Spital punktet bei Ärzten mit Standort und gutem Ruf – Direktion hat trotzdem Sorgen

Viele Spitäler in der Schweiz leiden unter dem ausgetrockneten Markt an Fachärzten. Auch das Kantonsspital Winterthur kämpft in diesem schwierigen Umfeld um eine gute Ausgangsposition. Interne Befragungen zeigen aber: Noch scheint das Spital exzellente Karten bei der Suche nach Ärzten zu haben.

Am KSW?bleiben einzelne offene Arztstellen bis zu einem halben Jahr unbesetzt. Der Mehrbedarf an Ärztinnen und Ärzten steigt stetig.
Am KSW?bleiben einzelne offene Arztstellen bis zu einem halben Jahr unbesetzt. Der Mehrbedarf an Ärztinnen und Ärzten steigt stetig.
KSW

Das Kantonsspital Winterthur ist mit seinen 3000 Mitarbeitenden eines der zehn grössten Spitäler der Schweiz – und in Winterthur der drittgrösste Arbeitgeber. Derzeit sind am KSW 52 Stellen unbesetzt. Gesucht werden unter anderem 15 Assistenz- und Oberärzte. «Die Vakanzen bewegen sich jedoch im üblichen Rahmen», sagt der stellvertretende Spitaldirektor Markus Wittwer. Er weist allerdings darauf hin, dass die Rekrutierungsprobleme in Sachen Spitalärzte am KSW in den letzten Jahren kaum kleiner geworden sind (siehe Artikel unten rechts). Denn je nach Fachgebiet bleiben die offenen Stellen auch in Winterthur bis zu einem halben Jahr unbesetzt. «Insgesamt können wir die Arztstellen aber in der Regel rechtzeitig besetzen», erklärt Wittwer.

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