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Stabil bauen, nur mit Schnur und Schotter

Passanten bleiben staunend stehen und fragen sich: Was passiert da hinter der Stadtkirche? Ein Team der ETH lässt einen Roboter mit Schnur und Schotter einen drei Meter hohen Pavillon bauen, der ein tonnenschweres Dach tragen wird.

Der Roboter baut, der Assistent schüttet Schotter nach, und Petrus Aejmelaeus-Lindström (rechts) hält die Steuerungskonsole in der Hand.
Der Roboter baut, der Assistent schüttet Schotter nach, und Petrus Aejmelaeus-Lindström (rechts) hält die Steuerungskonsole in der Hand.
Madeleine Schoder

Der Roboter ist ein Bauarbeiter, der nie müde wird, keinen krummen Rücken bekommt, der nicht murrt, sondern geduldig Schnurschlaufe um Schnurschlaufe legt, Schotter draufschüttet und dann die Schichten mit einem Kartoffelstampfer-ähnlichen Gerät zusammenrüttelt.

Seine Väter und Mütter, ein interdisziplinäres Team der ETH, geben ihm lediglich das Ziel vor: Ein Gebilde soll er bauen mit einem Dutzend Säulen, drei Meter hoch. Die Spitzen dieser Säulen haben sie ihm programmiert, der Bau ist Sache des Roboters. Und der baut diese Struktur so solid, dass sie am Ende ein sieben Tonnen schweres Metalldach trägt. «Das Dach könnte auch mehrere hundert Tonnen wiegen», sagt Petrus Aejmelaeus-Lindström.

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