Winterthur

Mehr als 16000 Personen kaufen einen Sportpass

Seit 25 Jahren gibt es in Winterthur ein Sport-Verbund-Billett. Inzwischen ist dieses auch in vielen Nachbargemeinden gültig.

Das «Wolfi» gehörte zu den Gründungsmitglieder des Sportpasses.

Das «Wolfi» gehörte zu den Gründungsmitglieder des Sportpasses. Bild: Nathalie Guinand

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Abgekupfert hatte das Sportamt die Idee eines Verbund-Abos vor 25 Jahren bei den Skigebieten. «Im städtischen Umfeld und für Bäder war das jedoch völlig neu», sagt Hannes Tschudin, Abteilungsleiter Sportförderunug bei der Stadt. Winterthur sei damit zumindest in der Deutschschweiz Vorreiterin gewesen

Bevölkerung bewegen

Als der Sportpass 1994 lanciert wurde, hatte man beim Sportamt vor allem das Anliegen, möglichst viele Leute zu bewegen, wie Tschudin sagt. Zugleich liessen sich Synergien nutzen, etwa beim Kassensystem und der Vermarktung. Zu Beginn konnten die Sportpass-Besitzerinnen und Besitzer nur die Quartierbäder Oberwinterthur, Wülflingen, Töss und Wolfensberg, das Hallen- und Freibad Geiselweid, die Eissportanlage sowie die städtischen Saunas nutzen. Doch das Angebot wurde laufend erweitert. Im Jahr 2005 kamen erste Bäder, Saunas und Eissportanlagen aus umliegenden Gemeinden hinzu – den Start machte das Frei- und Strandbad Pfäffikon, das allerdings im letzten Jahr wieder ausgetreten ist. Es folgten Elsau, Schlatt, Wiesendangen, Neftenbach, Effretikon, Seuzach und Rickenbach. Und und schliesslich wurden die beiden privaten Sportanlagen Kelterhalle 6aplus (2014) und Skillspark (2016) in den Verbund aufgenommen.

Nicht nur das Angebot hat sich gewandelt, sondern auch der Preis. Der erste Sportpass kostete 149 Franken. Heute gibt es den Pass in vier Varianten. Die günstigste heisst Basis (Bäder und Eissportanlagen) und kostet für Erwachsene 220 Franken pro Jahr. Weiter erhältlich sind die Varianten Relax (485 Franken), Climb (990 Franken) und Trend (790 Franken). Laut Tschudin ist der Sportpass Basis klar der beliebteste. Rund 93 Prozent nutzen ihn, etwa 4 Prozent entscheiden sich für den Pass mit Saunas und nur 0,5 Prozent für jenen mit Skillspark beziehungsweise 2,5 Prozent für jenen mit Kletterhalle. Im letzten Jahr wurden total 16539 Sportpässe verkauft.

Upgrade für Abo-Besitzer

Zum Jubiläum will das Sportamt die Jahressportpass-Besitzerinnen und -Besitzer mit einem Upgrade beschenken. Jeweils am 25. der Monate Mai bis September geniessen sie kostenlosen Eintritt auch in die Kletterhalle und den Skillspark. Für alle finden zudem im Hallenbad Geiselweid kostenlose Schnupperlektionen statt: am 7. Juni Aqua Zumba und am 25. Juni Aquafitness.

Zudem werden in den Monaten Mai, Juni und August je 25 Saisonsportpass-Gutscheine verschenkt. Die Gutscheine werden versteckt. Wo, wird jeweils kurzfristig kommuniziert. (Landbote)

Erstellt: 21.05.2019, 10:54 Uhr

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