Winterthur

Stadt unterstützt Pfadi-Nachwuchs

Der Winterthurer Stadtrat hat beschlossen, dem Handballverein Pfadi Winterthur eine finanzielle Unterstützung von viermal 25 000 Franken in den Jahren 2017 bis 2020 für die Absicherung der Nachwuchsförderung zu gewähren.

Die Handballer von Pfadi Winterthur erhalten von der Stadt Winterthur finanzielle Unterstützung – allerdings fliesst das Geld nur in den Nachwuchsbereich.

Die Handballer von Pfadi Winterthur erhalten von der Stadt Winterthur finanzielle Unterstützung – allerdings fliesst das Geld nur in den Nachwuchsbereich. Bild: Archiv / Johanna Bossart

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Im August letzten Jahres gab der Verein Pfadi Winterthur Handball bekannt, dass sich wegen einer uneinheitlichen Abgrenzungspraxis über mehrere Jahre ein Schuldenberg von 1,5 Millionen Franken aufsummiert habe. Der Vereinsvorstand hatte bereits nach der Generalversammlung im Frühling 2016 eine Untersuchung durch «Pricewaterhouse Coopers (PWC)» eingeleitet. Ende August informierte der Vereinspräsident den Stadtpräsidenten und den Vorsteher des Departments Schule und Sport persönlich über die Resultate und die getroffenen Massnahmen.

Wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilt, will man dem Verein nun finanziell unter die Arme greifen. Nach Vorlegen eines Budgets für die Saison 2017/2018, verschiedenen Sparmassnahmen und unter der Bedingung, dass die Sanierungsphase bis 2020 ebenfalls durch «PWC» begleitet wird, unterstützt der Stadtrat den Verein mit viermal 25 000 Franken – ausbezahlt jährlich ab 2017 bis 2020. Der Beitrag wird zweckgebunden für den Nachwuchsbereich von Pfadi Winterthur ausbezahlt. Die Stadt wird die Auszahlung und den richtigen Einsatz der Gelder jährlich überprüfen und bei Nichteinhaltung der Bedingungen die Unterstützung wieder einstellen.

Unterstützung bereits von privater Seite

Um Pfadi vor dem Konkurs zu retten und den Rückzug der 1. Mannschaft aus der Nationalliga A zu verhindern, hatten sich bereits private Geldgeber bereit erklärt, Darlehen von über einer Million zu gewähren. Gleichzeitig bezahlen diverse Winterthurer Firmen und Private namhafte Beträge an die finanzielle Sanierung. Schliesslich verzichten verschiedene Gläubiger auf einen Teil oder vollständig auf ihre Forderungen. (mst)

Erstellt: 23.06.2017, 09:13 Uhr

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