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Stadt will Teile des Busdepots Deutweg unter Schutz stellen

Lösung im Streit um die Zukunft des Winterthurer Busdepots Deutweg: Der Stadtrat will die älteste Halle des ehemaligen Tramdepots samt Vorplatz unter Denkmalschutz stellen.

Die Haupthalle des alten Busdepots Deutweg ist der älteste Teil des Gebäudekomplexes und soll nun doch unter Denkmalschutz gestellt werden.
Die Haupthalle des alten Busdepots Deutweg ist der älteste Teil des Gebäudekomplexes und soll nun doch unter Denkmalschutz gestellt werden.
Mike Helbling

Das Busdepot Deutweg wird nun wohl doch nicht abgerissen. Der Stadtrat will die Urhalle aus dem Jahr 1914 sowie den dazugehörigen Vorplatz unter Denkmalschutz stellen. Die restlichen Bauten stuft er dagegen nicht als schutzwürdig ein.

Nach den ursprünglichen Plänen des Stadtrates sollte das Busdepot abgerissen und das Gelände drei Genossenschaften für den Bau von rund 110 preisgünstigen Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Im Sommer 2013 hatten jedoch der Zürcher Heimatschutz und drei Anwohner gegen den Abbruch des Busdepots Rekurs eingereicht.

Zentrum für die Siedlung

Seitens der Stadt wurde zwischenzeitlich der Teilerhalt des Busdepots geprüft, wie der Stadtrat heute Freitag mitteilte. Die Genossenschaften und die Rekurrenten seien bei diesen Abklärungen einbezogen worden.

Die Urhalle von 1914 sowie der unbebaute Vorplatz vor der Halle sollen auf einer Breite von rund 60 Metern unter Denkmalschutz gestellt werden. Die Genossenschaften werden den geschützten Bereich laut Mitteilung nutzen, um ein «attraktives und identitätsstiftendes Zentrum» für die Siedlung und das gesamte Mattenbach-Quartier zu schaffen.

Nicht unter Schutz gestellt werden dagegen die zahlreichen, im Laufe der Jahre erfolgten baulichen Erweiterungen des Depots sowie das 1960 erstellte Verwaltungsgebäude. Diese eigneten sich nicht für eine Wohnnutzung, heisst es.

SDA/anb

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