Winterthur

Stadtbus transportiert 27 Millionen Fahrgäste

4,25 Millionen Kilometer legten die Fahrzeuge von Stadtbus im letzten Jahr zurück. Die Linien 7 und 5 brillierten als Passagier-Gewinner. Dem Geschäftsbericht 2017 lassen sich interessante Zahlen entnehmen.

Die Linie 7 verzeichnete im letzten Jahr einen Passagierzuwachs von satten 10 Prozent. Bild: Marc Dahinden

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27,5 Millionen:

So viele Fahrgäste transportierte Stadtbus im letzten Jahr. Die Zahl nahm dabei um 0,9 Prozent zu. Interessant ist, dass es vor allem zwei Linien waren, die stärker benutzt wurden, nämlich die Linien 7 und 5. Die Linie 7 führt vom Hauptbahnhof übers Niederfeld zum Bahnhof Wülflingen. Die Linie 5 fährt vom Technorama via Bahnhof ins Dättnau. Sie transportierten 10 Prozent beziehungsweise 7,4 Prozent mehr Fahrgäste. Gemäss Stadtbus-Sprecher Reto Abderhalden hielten sich die anderen Linien stabil. Mehr Nachfrage gebe es vor allem dort, wo das Angebot verbessert worden sei.

15 Prozent:

So gross sind die Unterschiede bei den Verspätungen je nach Jahreszeit. Will heissen: Zu Schulzeiten im Winter sind deutlich mehr Busse verspätetet als beispielsweise zu Ferienzeiten im Sommer.

116:

So viele Unfälle musste Stadtbus im letzten Jahr registrieren. Etwa gleich viele waren es im Jahr 2012. Dazwischen lag die Zahl der Unfälle aber auch schon höher. Die Zahl der bei Unfällen verletzten Personen sank ebenfalls und liegt bei 39. Gemäss Stadtbus ist der «Rückgang der Personenschäden» auf verschiedene Präventionsmassnahmen in den letzten fünf Jahren zurückzuführen. 250 000 Franken: So hoch ist der Gewinn den Stadtbus verbuchen kann. Dieser Gewinn wird vollumfänglich der Betriebsreserve zugewiesen. Stadtbus erhält stets Budgetvorgaben des ZVV. Diese hat man somit erfüllt.

50 Jahre:

Mindestens so alt war die Fahrleitung auf dem Abschnitt Bettenstrasse, Zielstrasse und Schaffhauserstrasse auf der Rosenberg-Linie. Im letzten Jahr wurde die Fahrleitung erneuert. Dazu wurden alle Befestigungshaken an Gebäuden sowie Masten auf privaten Grundstücken geprüft. Aus Altersgründen mussten schliesslich über ein Dutzend Masten und einige Mauerhaken ersetzt werden. Dazu brauchte es die Einwilligung aller Betroffenen oder aber eine öffentliche Auflage mit Einsprachemöglichkeit. Stadtbus setzte auf Gespräche und konnte so das Projekt erfolgreich umsetzen.

4,6 Millionen Franken:

So hoch ist der Kredit, den der Stadtrat im Dezember 2017 an den Gemeinderat überwiesen hat, um den öffentlichen Verkehr zu stabilisieren. Rund 900 000 Franken muss die Stadt selber tragen. Stadtbus rechnet damit, dass 2018 erste Massnahmen aus dem Paket umgesetzt werden können. Die meisten Massnahmen brauchten jedoch noch mehr Zeit.

6 Veranstaltungen:

Stadtbus nutzte die vom Altersforum Winterthur organisierten Veranstaltungen, um den Teilnehmenden Tipps und Trick für die ÖV-Nutzung im Alter weiterzugeben. Zu diesem Zweck wurde auch ein Kurzfilm produziert, den Interessierte unter stadt.winterthur.ch/stadtbus/service/senioren anschauen können.

77 Punkte:

Dies ist der Wert, mit dem Fahrgäste Stadtbus bewertet haben. Dieser Wert lag bei der neusten Befragung höher denn je zuvor. Noch 2011 erhielt Stadtbus von den Gästen nur 72 Punkte. Die 77 Punkte entsprechen übrigens genau dem ZVV-Durchschnitt. Punkten konnte Stadtbus diesmal vor allem beim Fahrpersonal. Positiv hätten sich aber auch die neuen oder sanierten Wartehallen ausgewirkt.

(Der Landbote)

Erstellt: 08.06.2018, 16:37 Uhr

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