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Stadtrat lanciert ein Rettungsmanöver

Fünf Tage vor der entscheidenden Parlamentssitzung versucht der Stadtrat, seine Pensionskassen-Vorlage noch zu retten. Doch ob die Gegner im Gemeinderat diese Last-Minute-Aktion goutieren, ist fraglich.

Am kommenden Montag ist der Anschluss der städtischen Pensionskasse an eine andere Trägerschaft Traktandum an der Sitzung des Grossen Gemeinderates.
Am kommenden Montag ist der Anschluss der städtischen Pensionskasse an eine andere Trägerschaft Traktandum an der Sitzung des Grossen Gemeinderates.
Johanna Bossart

In den letzten Tagen und Wochen haben intensive Gespräche zwischen dem Stadtrat und Fraktionen des Gemeinderats stattgefunden. Das Ziel des Stadtrats ist klar: Er versucht, seinem Weg zur Sanierung der Pensionskasse der Stadt Winterthur eine Mehrheit zu verschaffen. Das heisst: Der Gemeinderat müsste am kommenden Montagabend einem 144-Millionen-Kredit zustimmen. Und dann, so verspricht der Stadtrat nun, werde man ein Projekt starten mit dem erklärten Ziel, die Pensionskasse in eine andere, wahrscheinlich grössere Kasse zu überführen, zum Beispiel in die BVK. Der Stadtrat habe am Mittwoch offiziell beschlossen, diesen Weg zu gehen. Laut Mitteilung wird dieser Prozess etwa zwei Jahre dauern. Eine Mehrheit der vorberatenden Gemeinderatskommission hatte zuvor in Aussicht gestellt, die 144-Millionen-Vorlage zurückzuweisen, verbunden mit genau diesem Auftrag: Integration in eine andere Pensionskasse.

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