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Stadtwerk sucht neuen Direktor

Mit der Neubesetzung des Direktorenpostens soll nicht bis zu den Ersatzwahlen vom nächsten Frühling gewartet werden. Zudem schafft die Stadt eine Stelle für eine juristische Fachperson bei Stadtwerk.

Stadtwerk soll einen neuen Direktor erhalten.
Stadtwerk soll einen neuen Direktor erhalten.

Die Stadt Winterthur informierte am Freitagmorgen, dass die Stelle des Direktors von Stadtwerk unter der politischen Leitung von Stadträtin Barbara Günthard-Meier (FDP) in Kürze neu besetzt werden soll. Die Stelle wird extern ausgeschrieben und das Auswahlverfahren von einem stadträtischen Wahlausschuss begleitet.

Der frühere Direktor Markus Sägesser wurde im Zuge der Wärmering-Affäre zusammen mit einem weiteren Kadermitglied im vergangenen Juli entmachtet. Seither obliegt die operative Leitung von Stadtwerk Urs Buchs, der diese Funktion ad interim und in einer Doppelfunktion ausübt. Gleichzeitig führt er noch den Bereich Technik, Gas und Wasser von Stadtwerke.

Nachdem die Administrativuntersuchung zu den Vorgängen rund um die Wärme Frauenfeld AG seit dem vergangenen Dienstag nun abgeschlossen ist, sieht der Stadtrat den Zeitpunkt gekommen, mit einer Neubesetzung des Direktorenpostens die Vakanz zu beheben, Sicherheit zu schaffen und die Führung von Stadtwerk wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Man möchte dabei nicht warten, bis im nächsten Frühling der Nachfolger von Matthias Gfeller (Grüne) gewählt wird. Gfeller war bis zum Frühling der politische Vorsteher von Stadtwerk, wurde aber von dieser Funktion im Zuge der Wärmering-Affäre enthoben.

Die politische Leitung von Stadtwerk verbleibt bis zu den Ersatzwahlen weiterhin vorläufig beim Departement Sicherheit und und Umwelt (DPU), dem Stadträtin Günthard-Meier vorsteht. Aufgrund der Mehrbelastung wird das DPU bis zur Neukonstruierung des Stadtrates vom Departementssekretariat (DTP) unterstützt.

Schaffung einer Juristenstelle

Gleichzeitig hat der Stadtrat entschieden, dass Stadtwerk Winterthur künftig über eine juristische Fachperson verfügen soll. Dies war bislang nicht der Fall. Mit dieser Massnahme sollen Belange, die das Vertrags und Beteiligungswesen betreffen künftig besser und sauberer abgewickelt werden. Die Stelle wird im Rahmen ins Budget 2017 aufgenommen und bis zur Neukonstituierung des Stadtrates der aktuellen politischen Leitung unterstellt sein.

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