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Stapo verhaftet falsche Kollegin

Die Stadtpolizei Winterthur konnte am Mittwochnachmittag eine «falsche Polizistin» überführen und verhaften.

gvb
Die Stadtpolizei Winterthur schnappte eine Telefonbetrügerin.
Die Stadtpolizei Winterthur schnappte eine Telefonbetrügerin.
Patrick Gutenberg

«Ihre Tochter hat einen Verkehrsunfall mit Totalschaden verursacht, die Polizei brauche nun 30'000 Franken als Kaution, eine Polizistin werde vorbeikommen und das Geld abholen», einen solchen Anruf bekam eine 80-jährige Schweizerin am Mittwoch. Doch weder der Unfall, noch der Totalschaden, noch die Kaution stimmten: Es war eine Betrugsmasche.

Die 80-Jährige tappte aber nicht in die Falle und informierte umgehend die Stadtpolizei Winterthur. Mit der Kantonspolizei Zürich zusammen wurde die Geldübergabe gestellt und der mutmasslichen Täterin ebenfalls eine Falle gestellt. Diese tappte rein und die richtigen Polizisten konnten ihre falsche Kollegin verhaften. Bei der mutmasslichen Täterin handelt es sich um eine 47-jährige Touristin aus Polen.

Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kantonspolizei Zürich geführt. Die Stadtpolizei Winterthur weist in der Mitteilung erneut auf das richtige Vorgehen bei solchen Anrufen hin.

Diese Punkte sollen beachtet werden:

  • Polizisten stellen nie telefonisch Geldforderungen, die nicht auf einer Polizeiwache gegen Quittung beglichen werden können
  • Bargeld oder Wertgegenstände sollen nie an unbekannte Personen übergeben werden
  • Im Zweifelsfall soll man sich mit der Polizei (Tel. 117) in Verbindung setzen.

Die Masche mit dem Unfall der Tochter scheint momentan bei Betrügern hoch im Kurs zu sein, alleine am Mittwoch wurden der Stadtpolizei Winterthur 10 solche Versuche gemeldet. Aber auch in anderen Städten versuchen die Betrüger so an Geld zu kommen, die Stadtpolizei Zürich warnte bereits am Dienstag vor dieser Masche.

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