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Streunender Hund im Tibits: Halter muss zahlen

Ein Mann, der seinen Hund in der Altstadt nicht anband, focht seine ­Busse an – und erhielt eine teure Rechtslektion.

Der Hundebesitzer, der einkaufte, während sein Vierbeiner im Restaurant Tibits Gäste belästige, muss die gegen ihn verhängte Busse bezahlen.
Der Hundebesitzer, der einkaufte, während sein Vierbeiner im Restaurant Tibits Gäste belästige, muss die gegen ihn verhängte Busse bezahlen.
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Den Strafbefehl des Stadtrichters anzufechten, ist selten eine gute Idee. Auch diesmal ging für den Betroffenen der Schuss nach hinten los: Zu einem Strafgeld von 150 Franken kommen nun noch mindestens 800 Franken für den ­Gerichtsentscheid dazu.

Das war passiert: An einem Abend im letzten Mai kaufte ein Mann kurz vor Ladenschluss in der Migros-Filiale am Graben ein (kürzlich ans Obertor verschoben). Seinen kleinen Hund leinte er vor dem Geschäft nicht an. Als er aus dem Laden kam, war der Vierbeiner nicht mehr da. Sollte dieser einen Knochen gesucht haben – er fand keinen, denn er streunte geradewegs ins vegetarische Restaurant Tibits gegenüber. Dort fühlten sich die Gäste belästigt, wechselten die Tische, jemand rief die Polizei. Offenbar erst nach halbstündiger Jagd gelang es dem herbeigeeilten Stadtpolizisten, den Hund zu fangen.

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