Winterthur

Studenten dürfen doch Bier verkaufen

Studentenvertreter und Schulleitung haben einen Kompromiss gefunden, wie die «Frackwoche» weiter stattfinden kann: Mit einem Bierverbot in den Gebäuden, aber nicht auf dem Vorplatz.

Das Bier während der Frackwoche darf weiterhin sprudeln. Prost!

Das Bier während der Frackwoche darf weiterhin sprudeln. Prost! Bild: Marc Dahinden / Archiv

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War es am Ende nur ein Sturm im Bierglas? Die Ingenieursstudenten der ZHAW fürchteten das Ende einer fast hundertjährigen Tradition. Während der Frackwoche im Mai wollten die Absolventen wie jedes Jahr mit Frack (oder Biedermeierkleid) und Bier feiern.

Doch die Schulleitung beklagte, dass der Schulbetrieb gestört würde und drohte mit einem Bierverbot vor 18 Uhr, was die Feierlaune gedämpft und die wichtigste Einnahmequelle des Fests trockengelegt hätte.

«Musik und Partystimmung nach wie vor erlaubt und Bestandteil des traditionellen Anlasses»

Wie Eva Tschampa, Kommunikationsbeauftragte der School of Engineering sagt, fanden Vertreter der Schulleitung und der Studierenden (Frackwoche-OK und VSZHAW) inzwischen einen Kompromiss: Die ZHAW verzichtet darauf, den Alkoholausschank einzuschränken.

Kein Alkohol in ZHAW-Gebäude

Stattdessen gilt bis 18 Uhr ein Alkoholverbot in den Räumlichkeiten der ZHAW. In den Gebäuden ist Bier also tabu, im Festzelt dem Vorplatz darf es weiter fliessen.

Aus Rücksicht auf Nachbarn und Dozenten soll der Lärmpegel «in einem vernünftigen Rahmen» bleiben. Die Polizei führt zu Beginn der Frackwoche Messungen durch und legt einen verbindlichen Pegel fest.

«Musik und Partystimmung nach wie vor erlaubt und Bestandteil des traditionellen Anlasses», betont Tschampa. «Die Frackwoche ist eine Abschlussparty von Studierenden für Studierende. Sie gehört zur ZHAW und soll weiterhin ihren Platz hier haben.» ()

Erstellt: 08.12.2017, 18:05 Uhr

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