Winterthur

Swica hat grosse Pläne in Winterthur

Der Krankenversicherer Swica will sich für 30 Millionen Franken einen neuen Hauptsitz an der Römerstrasse bauen. Und die Hälfte der 700 Angestellten ziehen in die Lokstadt.

Swica plant auf ihrem Gelände an der Römerstrasse einen neuen Hauptsitz.

Swica plant auf ihrem Gelände an der Römerstrasse einen neuen Hauptsitz. Bild: hd

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Die Swica gehört mit 770 000 Versicherten zu den grössten fünf Krankenkassen des Landes, ihren Hauptsitz hat sie in Winterthur beidseits der Römerstrasse. Und sie hat das Privileg, dass eine Bushaltestelle ihren Namen trägt.

Nun will sie beweisen, dass ihr der Standort Winterthur wichtig ist: Nördlich der Römerstrasse, wo die Swica heute zwei grosse Verwaltungsgebäude hat, soll ein noch grösserer Bau als neuer Hauptsitz entstehen.

Rund 700 Personen sind in Winterthur beim Krankenversicherer angestellt.

Von den heutigen beiden Bürohäusern ist eines aus dem Jahr 1956 im Inventar der schutzwürdigen Bauten; abgerissen kann es dennoch werden, mit dem Segen der Denkmalpflege, wie die Stadt gestern mitteilte. Im Gegenzug werden die Swica-Bauten auf der Südseite ins Inventar aufgenommen.

In der Quartiererhaltungszone

Laut Swica wird der Neubau, der von den Zürcher Architekten Frei + Saarinen geplant wird, 25 bis 30 Millionen Franken kosten. Damit diese Pläne im Quartier St.Georgenstrasse/Inneres Lind umgesetzt werden können, ist ein Gestaltungsplan nötig, der zwei Monate lang öffentlich aufliegt und dann vom Gemeinderat bewilligt werden muss.

Der Stadtrat hat ihm schon zugestimmt. Stadtpräsident Michael Künzle betont die grosse Bedeutung der Swica als Arbeitgeberin in der Stadt.

Rund 700 Personen sind in Winterthur beim Krankenversicherer beschäftigt. 325 von ihnen sollen ab 2022 im Neubau tätig sein. Alle übrigen, auch das wurde gestern bekannt, werden ihre Arbeitsplätze bald in der Lokstadt auf dem Sulzerareal haben.

Die Swica wird laut Mitteilung rund 5000 Quadratmeter Bürofläche von Implenia mieten im Geschäftshaus, das den Namen Elefant trägt; der Vertrag sei unterzeichnet. Dort werden sowohl Angestellte der General- als auch der Regionaldirektion arbeiten.

(mgm)

Erstellt: 26.04.2018, 16:57 Uhr

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