Zum Hauptinhalt springen

Tibet-Ballon darf nun doch landen

Winterthur stellte für einen Heissluftballon, der auf die ­Lage Tibets aufmerksam macht, anfänglich keinen ­Landeplatz zur Verfügung – nun kann der Ballon im Stadion Deutweg landen. Mit Politik habe das alles nichts zu tun, versichert ein Sprecher.

Christian Gurtner
Bewilligung erteilt: Der Ballon Tashi («Glück»), bedruckt mit der tibetischen Flagge, kann Kurs auf Winterthur nehmen.
Bewilligung erteilt: Der Ballon Tashi («Glück»), bedruckt mit der tibetischen Flagge, kann Kurs auf Winterthur nehmen.
zvg

Dass die Aktion aufwendig zu organisieren sein würde, war Thomas Büchli immer bewusst. Doch nach den Absagen aus Winterthur und Luzern vermutete der Prä­sident der Gesellschaft schwei­zerisch-tibetische Freundschaft jenseits der Bürokratie auch politische Motive: «Man will China nicht brüskieren.»

China annektierte Tibet 1950; viele Tibeter kämpfen für die Unabhängigkeit.Geplant ist, dass im September ein Heissluftballon, bedruckt mit Tibets Flagge, durch die Schweiz fliegt und an einigen Orten landet. Interessierte können dort einen Fesselflug unternehmen, also mit dem befestigten Ballon aufsteigen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen