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Trotz Elektroautos ist der Lärmpegel gestiegen

Der Stadtrat will auf vier Verkehrsachsen zwecks Lärmschutz Tempo 30 einführen. Bürgerliche Gemeinderäte sind jedoch der Meinung, Lärmsanierungen würden in absehbarer Zeit ohnehin überflüssig. Der Stadtrat widerspricht.

Der Stadtrat will auf Abschnitten der Hauptverkehrsachsen Schaffhauserstrasse, Bachtelstrasse, Pflanzschulstrasse und am Oberen Deutweg das Tempo 30 einführen.
Der Stadtrat will auf Abschnitten der Hauptverkehrsachsen Schaffhauserstrasse, Bachtelstrasse, Pflanzschulstrasse und am Oberen Deutweg das Tempo 30 einführen.
Symbolbild, Keystone

Die drei Gemeinderäte Marc Wäckerlin (Piraten), Andreas Geering (CVP) und Urs Hofer (FDP) halten wenig vom Vorhaben des Stadtrates, zur Strassenlärmsanierung auf Hauptverkehrsachsen das Tempo zu reduzieren. Sie haben deshalb eine Interpellation eingereicht, in der sie die Vorschläge hinterfragen. Ihre Argumentation: Durch technischen Fortschritt würden Fahrzeuge ohnehin leiser. Da zudem zu erwarten sei, dass der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge steige, seien Massnahmen zur Lärmsanierung wohl bald überflüssig. Der Stadtrat hatte im Mai bekannt gegeben, er wolle auf Abschnitten der Hauptverkehrsachsen Schaffhauserstrasse, Bachtelstrasse, Pflanzschulstrasse und am Oberen Deutweg das Tempo von 50 auf 30 km/Stunde senken. Die Gesetze verlangten, dass die Bevölkerung vor schädlichem Lärm geschützt werde. Und eine Temporeduktion sei dafür laut einem Gutachten bei diesen Strassen gut geeignet.

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