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Unbekannte beschädigen Kunstwerk

Die Kunstfigur vor dem Kleidergeschäft Iovino in der Altstadt wurde in den letzten Tagen wiederholt von Vandalen heimgesucht.

Vor dem Kleidergeschäft Iovino steht seit etwa einem Jahr die Figur Krieg und Frieden des Winterthurer Künstlers Hubus. Doch unbekannte Täter scheinen dieser ganz und gar nicht friedlich gesinnt zu sein. In den letzten Tagen ist die Skulptur gleich zweimal Opfer scheinbar gezielter Attacken geworden.

«Am Dienstagmorgen entdeckte wir , dass die Figur umgeworfen und beschädigt wurde», sagt Silvia Wanzenried, die Lebenspartnerin des Künstlers.

«Wir finden es absolut beschämend, traurig und respektlos»

Silvia Wanzenried

Die Polizei wurde umgehend eingeschaltet und mit ihrer Hilfe versucht, die Figur wieder aufzustellen. Das ging jedoch nicht – das Kunstwerk entpuppte sich als zu schwer. Selbst mit Unterstützung eines spontan zur Hilfe geeilten lokalen Transport- und Abbruchunternehmens gelang es nicht die Skulptur aus Stein wieder aufzurichten.

Die Inhaber von Iovino machen ihrem Ärger auf facebook Luft.

Weil die Figur beim Sturz beschädigt wurde und mehrere Risse im Stein zu sehen waren, wurde ihr anschliessend zur provisorischen Sicherung ein Gewand angelegt und angespannt.

Mit einem Spannset wurde versucht, die Skulptur notdürftig zu stabilisieren.

Doch über Nacht schlugen die Kunstfeinde ein zweites Mal zu. Am Mittwochmorgen war das Spannset weg.

«Wir finden absolut beschämend, traurig und respektlos, dass ein so friedliches, intensives Kunstwerk demoliert und anschliessend noch das Spannset geklaut wird, mit dem wir es sichern wollten», sagt Wanzenried.

Heute Nachmittag war dann der zweite Bewegungsversuch der schweren Kunstfigur erfolgreicher. «Krieg und Frieden» wurde per Kran in einen Kleintransporter manövriert und zur Restauration abtransportiert (siehe Bildstrecke).

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