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«Unsere Leidenschaft damals war grösser»

Die EVP-Politikerin Maja Ingold schaut nach 20 Jahren in Winterthur und Bern zurück auf ihre unerwartete Karriere. Im heutigen Stadtrat vermisst sie Leidenschaft. Im Nationalrat macht sie störenden Lobbyismus aus. Und zur Jihadismus-Frage sagt sie: «Ich hätte das Blinken der Warnlampe ernster nehmen müssen.»

Die 69-jährige Maja Ingold sagt, sie habe nie eine politische Karriere geplant, und sie habe es nie darauf angelegt, wiedergewählt zu werden.
Die 69-jährige Maja Ingold sagt, sie habe nie eine politische Karriere geplant, und sie habe es nie darauf angelegt, wiedergewählt zu werden.
Madeleine Schoder

Sie waren acht Jahre lang Teil der Regierung Wohlwend, er war Stadtpräsident, Sie Sozialvorsteherin. Wie haben Sie jene Jahre in Erinnerung?Ingold: Ich habe das Gefühl, dass wir probiert haben, Winterthur vom Image der grauen Maus zu befreien. Es hat lange gedauert nach der Deindustrialisierung, das Bild zu korrigieren. Dass Winterthur zu einer Wohn- und Kulturstadt wurde, dahin haben wir die ersten grossen Schritte gemacht. Wir haben versucht, ein neues Image zu kreieren.

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