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Valora-Gruppe experimentiert in Winterthur

Die Valora-Gruppe will im Foodbereich im In-und Ausland weiter wachsen und hat darum die Marke Backwerk weiterentwickelt. Der Shop in Winterthur öffnet heute mit neuem Konzept.

Ein neues Konzept: die Valora-Filiale am HB soll frisch daherkommen und für ein «Fell-Good» Erlebnis sorgen.
Ein neues Konzept: die Valora-Filiale am HB soll frisch daherkommen und für ein «Fell-Good» Erlebnis sorgen.
pd

Michael Müller reiste gestern persönlich nach Winterthur, um an der Wiedereröffnung der Backwerk-Filiale beim Hauptbahnhof teilzunehmen. Die Präsenz des CEO, der mit seiner Valora-Gruppe jährlich über 2,6 Milliarden Franken umsetzt, dokumentiert den Wandel des früheren Kioskkonzerns: Längst spielt bei Valora der Foodbereich die zentrale Rolle.

Mit Brezelkönig, Caffè Spettacolo, Ditsch und Backwerk ist das Unternehmen in Märkten wie Deutschland, Luxemburg, Österreich, Slowenien, den Niederlanden und Frankreich präsent, mit Pretzel Baron auch in den USA.Backwerk, erst letztes Jahr übernommen, hat im Valora-Portfolio viel Gewicht.

345 Filialen weist der Geschäftsbericht 2017 aus, allein 304 in Deutschland, 24 in Österreich und Slowenien und 15 in den Niederlanden. Zwei Filialen befinden sich in der Schweiz, eine in Schaffhausen, die andere in Winterthur.

War Backwerk ursprünglich ein Billigbäcker an zentralen Innenstadtlagen, baut Valora die Marke in Richtung Verpflegung über die Gasse um. Das Konzept mit Fruchtsäften, Sandwiches und Salaten wurde wesentlich in den Niederlanden entwickelt, und so kommt es jetzt in die Schweiz. Das Shop-Design wurde übernommen, das Sortiment leicht an die lokalen Bedürfnisse angepasst, etwa der Kaffee, den die Schweizer in einer kräftigen Röstung mögen.

Ausgelagerte Risiken

80 bis 100 neue Backwerk-Filialen in fünf Jahren lautet das ausgegebene Ziel. In der Schweiz sollen es 20 bis 30 sein, wenn das Konzept greift. Das Wachstum richte sich nach dem Erfolg, hiess es dazu in Winterthur, das zum Experimentierfeld wird. Wie hier sollen auch die anderen Filialen als Franchiseunternehmen geführt werden.

Das heisst, Valora liefert die Produkte und das Konzept, das Risiko trägt der Franchisenehmer. In Winterthur ist es seit acht Jahren derselbe. Ab 5 Uhr heute Morgen wird er die umgebaute Filiale öffnen; sie soll laut Pressemitteilung «Feel-good-Momente bescheren».

mcl

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