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«Verkehrspolitik ist hochemotional, da sind die Positionen betoniert»

Nach dem klaren Nein an der Urne steht der Stadtrat vor der schwierigen Aufgabe, die Parkplatzfrage neu aufzurollen. Bauvorsteher Josef Lisibach (SVP) über die Stossrichtung und seinen Weg, einen Konsens zu finden.

Stadtrat Josef Lisibach (SVP) versucht, die Parkplatzfrage zu lösen.
Stadtrat Josef Lisibach (SVP) versucht, die Parkplatzfrage zu lösen.
Moritz Hager

Herr Lisibach, nach dem Nein zur PPVO gilt vorerst die stadträtliche Dienstanweisung weiter. Der Bezirksrat hat allerdings schon früher festgehalten, dieses Dekret sei nur als Übergangslösung tragbar. Wie macht der Stadtrat jetzt weiter?

Josef Lisibach: Grundsätzlich gelten die kantonale Wegleitung und die stadträtliche Dienstanweisung weiter. Im Stadtrat werden wir nun erst einmal das Abstimmungsergebnis analysieren müssen. Danach werden wir das weitere Vorgehen festlegen, das wird aber nicht mehr in diesem Jahr sein. Ein sehr hoher Zeitdruck besteht nicht. Der Bezirksrat hat nur gesagt, wir müssten die Dienstanweisung nächstmöglich auf eine genügende gesetzliche Basis stellen. Das haben wir mit der PPVO versucht, jetzt rollen wir den Prozess von vorne auf. Wie wir dabei vorgehen müssen, ist im kantonalen Planungs- und Baugesetz geregelt.

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