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Vom Kadervermittler zum Kleiderproduzenten

Der Winterthurer Oliver Berger will mit Wilhelm Tell den Kleidermarkt aufmischen. Dass die Branche nicht unbedingt auf einen Juristen gewartet hat, der Poloshirts mit Nationalheld darauf produziert, stört ihn nicht.

Will sich mit schlichtem Design und dem Nationalhelden auf der Brust ein zweites Standbein aufbauen: Der Winterthurer Oliver Berger, hier in der Nähe seines Arbeitsortes am Zürcher Bürkliplatz.
Will sich mit schlichtem Design und dem Nationalhelden auf der Brust ein zweites Standbein aufbauen: Der Winterthurer Oliver Berger, hier in der Nähe seines Arbeitsortes am Zürcher Bürkliplatz.
Chantal Hebeisen

Von Winterthur aus die Schweiz erobern: Die Brauerei Doppelleu, die vom Startup zu einer Aktiengesellschaft mit 30 Mitarbeitern gewachsen ist, hat es mit der bekannten Biermarke «Chopfab» vorgemacht. Gelingt bald einer weiteren hiesigen Firma solch ein wirtschaftlicher Siegeszug? «Das wäre zwar sehr schön», sagt Oliver Berger lächelnd, «doch ich wäre überrascht, wenn wir eine solch grosse Nachfrage generieren können.» Berger ist Inhaber des Winterthurer Startups Tell clothing & cosmetics, das Poloshirts herstellt. «Nicht jeder kann und will sich unsere Kleider leisten, darum werden wir wohl nie zum Massenprodukt – und dies ist auch gut so.»

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