Fragestunde

Von Bienen und süssen Bösartigkeiten

Fünf Fragen, fünf Antworten. Das waren die Anliegen an der Fragestunde im Winterthurer Gemeinderat.

Der Stadtrat wusste die Fragen der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte kurz und präzis zu beantworten.

Der Stadtrat wusste die Fragen der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte kurz und präzis zu beantworten. Bild: Enzo Lopardo

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Könnte Stadtbus nicht, zugunsten der Insekten, die Dächer der Wartehäuschen begrünen?, wollte Katharina Frei (Grüne) wissen. Von Werkvorsteher Stefan Fritschi (FDP) gab es eine Absage: Die 75 älteren Modelle mit Aludach seien statisch nicht für eine Begrünung geeignet. Auf den 29 Häuschen mit glasfaserverstärktem Kunststoffdach wäre eine Begrünung möglich, würde laut Offerte aber 20000 Franken pro Dach kosten. Man werde bei der nächsten Beschaffung an die Bienen denken, versprach Fritschi. Wann diese sein wird, ist noch offen, die Stadt hat noch 10 fabrikneue Häuschen an Lager.

Wer kauft eigentlich noch das Stromprodukt E-Strom Grau, das Anfang 2020 abgeschafft wird? Fritschi beantwortete die Frage von Urs Hofer (FDP) kurz und präzis: 14 Prozent der Kunden sind es, die umgestellt werden.

Maria Sorgo (SP) hakte nach, was in Sachen politische Werbung auf öffentlichem Grund passiert sei. Die SP hatte im Dezember 2018 kritisiert, dass die CVP, die Partei von Stadtpräsident Michael Künzle, beim St.-Georgen-Schulhaus ein Bäumchen mit Stein und Widmungsschild aufgestellt hatte. «In dieser Frage schwingt eine süsse Bösartigkeit mit», sagte Künzle. «Stein und Tafel sind weg, der Baum bleibt stehen, und damit ist die Frage beantwortet.»

Warum ist die städtische Pilzkontrolle seit einiger Zeit nicht mehr am Wochenende geöffnet?, wollte Daniel Altenbach (SP) wissen. «Die Person ist leider aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen» erklärte Barbara Günthard Maier (FDP). Nein, keine Pilzvergiftung. Trotz intensiver Nachfolgesuche habe man noch keinen Ersatz gefunden.

Zu wie vielen Wildunfällen musste die Stadtpolizei letztes Jahr ausrücken?, fragte Gabriella Gisler (SVP). Barbara Günthard wusste die Zahl: genau wegen 39 Unfällen. In wie vielen Fällen die Autofahrer Fahrerflucht begingen, sei nicht erfassbar.

Erstellt: 17.09.2019, 08:31 Uhr

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